
Am 1. April 2025 kam es gegen 17:00 Uhr in Ingolstadt, Bayern, zu einem auffälligen Lagerhallenbrand in der Kälberschüttstraße. Die Integrierte Leitstelle erhielt mehrere Anrufe, die über den Brand informierten, was sofortige Maßnahmen zur Alarmierung des Inspektionsdienstes und des Löschzugs der Berufsfeuerwehr nach sich zog. Ergänzend wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Rothenturm, Ringsee, Unsernherrn, Stadtmitte und Etting in die Einsatzkräfte integriert.
Die zuerst eintreffende Feuerwehr identifizierte sofort eine schwarz aufsteigende Rauchsäule. Dies führte zu einem ersten Löschangriff von außen, während die Löschmaßnahmen mit der Ankunft des Löschzugs und weiterer Freiwilliger Feuerwehren intensiviert wurden. Neben dem Löschangriff von außen war auch eine gezielte Operationsführung von innen über mehrere Halleneingänge notwendig.
Einsatzkräfte und Schwierigkeiten
Trotz der schnellen Reaktion der Feuerwehren wurden die Löscharbeiten durch die massive Rauchausbreitung und die Größe des Gebäudes erheblich erschwert. Inmitten der gefährlichen Bedingungen gelang es den Einsatzkräften, eine Person in einem rauchfreien Gebäudeteil zu finden, die umgehend dem Rettungsdienst übergeben wurde. Für die effektive Entrauchung des Gebäudes wurden zwei Großraumlüfter der Werkfeuerwehr Audi nachalarmiert.
<p Insgesamt waren etwa 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr unter den Atemschutzgeräteträgern vor Ort. Die Wachbesetzung erfolgte durch die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte und die Führungsdienste der Berufsfeuerwehr. Außerdem waren Polizei und Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen an der Einsatzstelle beteiligt.
Brandschutzstatistik und Präventionsmaßnahmen
In der Folge des Einsatzes wird erneut auf die Bedeutung effizienter Brandschutzmaßnahmen hingewiesen. Die vfdb hat in Publikationen zusammengetragen, wie wichtig es ist, Statistiken im Brandschutz auszuwerten, um zukünftige Brandrisiken zu minimieren. Studien und Jahresberichte zeigen, dass durch präventive Maßnahmen und regelmäßige Schulungen der Feuerwehren die Wirksamkeit von Einsätzen verbessert werden kann.
Die aktuelle Situation in Ingolstadt stellt einen weiteren Beweis für die Notwendigkeit dar, dass sowohl Berufs- als auch Freiwillige Feuerwehren gut vorbereitet und ausgerüstet sind. Dies ist nicht nur relevant für die Einsätze, sondern auch für die Aufklärung und Prävention von Bränden in der Zukunft.
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