
In der Bundesliga ist der Druck auf Christian Ilzer bei der TSG Hoffenheim enorm gewachsen. Der Trainer, der erst vor zwei Monaten zu dem Verein wechselte, konnte in neun Spielen lediglich einen Sieg einfahren. Nach einer erfolgreichen Auftaktpartie gegen Leipzig (4:3) musste die Mannschaft acht sieglose Pflichtspiele hinnehmen, was die Teamstimmung erheblich belastet, wie sportkrone.at berichtet. Die Stimmen der Kritik werden lauter, während die Abstiegsränge bedrohlich nahe rücken.
Eine besonders harte Bewährungsprobe steht Hoffenheim nun bevor: Das Team tritt am Mittwoch, den 15. Januar, um 20:30 Uhr zum Hinrundenabschluss gegen den Tabellenführer FC Bayern München an. Die Spieler selbst haben Schwierigkeiten, ihre Leistung auf den Platz zu bringen. Ilzer selbst äußerte, dass "Herumjammern" nicht zur Lösung der Probleme führen wird und er sich realistisch der Herausforderung stellt. Der Fokus liegt klar darauf, die Klasse zu halten, immerhin hat Hoffenheim in den letzten acht Spielen nur drei Tore erzielt, was für eine Mannschaft auf diesem Niveau einfach nicht ausreicht, wie die Presse aufzeigt.
Die Herausforderungen nehmen zu
Weitere Spiele gegen Holstein Kiel, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen stehen an. Ein Sieg gegen den Vorletzten ist dabei unerlässlich, um den Abstiegsmechanismen nicht Vorschub zu leisten. Ilzers Amtszeit ist von der These geprägt, dass nicht alle zwei bis drei Monate der Trainer gewechselt werden kann. Matthäus bemerkt, dass man dem Steirer noch Zeit geben will, die nächsten Wochen abwartend zu beobachten und im Falle von weiteren Niederlagen ernste Diskussionen über seine Zukunft zu führen.
Die Mannschaft hat große Probleme, Tore zu erzielen – ein Fakt, der nicht nur die Strategie, sondern auch die Moral des Teams belastet. Allen voran der Stürmer Andrej Kramaric kann die Erwartungen nicht erfüllen, was die Lage weiter verkompliziert. Der Trainer und das gesamte Team befinden sich in einer emotional hochgradig angespannten Situation, in der jeder Treffer über Wohl und Wehe entscheiden könnte. Umso wichtiger wird das unmittelbar bevorstehende Spiel gegen einen der stärksten Gegner der Liga, bei dem Hoffenheim die Nerven behalten muss.
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