Am 29. Jänner 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwechat alarmiert, als die Polizei einen herrenlosen Hahn im Felmayergarten entdeckte. Wie Fireworld berichtet, hatte der Hahn sein Revier offenbar klar abgesteckt und zeigte sich wenig kooperationsbereit. Mehrere Versuche, das Tier einzufangen, blieben ohne Erfolg.
Erst nach zahlreichen Anstrengungen gelang es den Feuerwehrleuten, den Hahn schließlich mit einem Kescher und einer Decke zu fangen. Nach dem Einfangen wurde das Tier in eine Transportbox verfrachtet und ins Tierheim Vösendorf gebracht. Der Hahn hat nun seine neue Unterkunft, die ihm einen ruhigen Schlaf ohne Weckdienst für die Nachbarn bietet.
Tierrettung als Feuerwehraufgabe
Die Bandbreite der Tierrettung durch Feuerwehrleute ist vielfältig. Neben Einsätzen wie dem des Hahns in Schwechat gehören auch das Retten von Pferden, Katzen und anderen Tieren zu den zentralen Aufgaben, wie NDR schildert. Feuerwehrfrau Theresa Balzer betont, dass die Feuerwehr nur gerufen werden sollte, wenn ein Tier tatsächlich in Gefahr ist oder die Anrufer selbst nicht helfen können.
In Norwegen hingegen wurde ein weiterer Tierrettungseinsatz gemeldet: Am Dienstagvormittag entdeckten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Stöckener Straße eine herrenlose Python. Die Polizei wurde um 08:30 Uhr informiert, woraufhin der Tierrettungswagen der Feuerwehr Hannover eintraf. Die Schlange, eine ungiftige Python, wurde behutsam eingefangen und ins Tierheim gebracht, da kein Eigentümer ausfindig gemacht werden konnte. Geplant ist, dass sie noch am selben Tag an die Wildtierauffangstation in Sachsenhagen übergeben wird, wie Feuerwehr.de berichtet.
Wissenswertes zur Tierrettung
Tierrettungsaktionen sind nicht immer kostenfrei. Oft fallen Gebühren an, die je nach Kommune variieren können. In Bayern beispielsweise sind Einsätze kostenlos, wenn ein Tier in unmittelbarer Gefahr ist. Die Kosten für einen Feuerwehreinsatz können erheblich sein; so beträgt der Preis für einen Feuerwehrwagen für eine Stunde etwa 500 Euro. Für Haustierbesitzer empfiehlt es sich, eine Notfallkarte bereitzuhalten, welche die Einsatzkräfte über die Art und Anzahl der Haustiere informiert.
Insgesamt ist die Tierrettung ein entscheidender Teil der Arbeit der Feuerwehr, der sowohl Tieren in Notlagen hilft als auch potenzielle Gefahren für die Öffentlichkeit abwehrt. Die Feuerwehr ist zudem auf Nachwuchs angewiesen, um auch in Zukunft solchen Herausforderungen gewachsen zu sein.