Kunst voller Mitgefühl: Wilhelm Jaruska in der Hofburg Wien entdeckt!

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Die WE&ME Foundation präsentiert am 30.10.2025 eine Sonderausstellung mit 17 Werken von Wilhelm Jaruska in der Hofburg Wien.

Die WE&ME Foundation präsentiert am 30.10.2025 eine Sonderausstellung mit 17 Werken von Wilhelm Jaruska in der Hofburg Wien.
Die WE&ME Foundation präsentiert am 30.10.2025 eine Sonderausstellung mit 17 Werken von Wilhelm Jaruska in der Hofburg Wien.

Kunst voller Mitgefühl: Wilhelm Jaruska in der Hofburg Wien entdeckt!

Am 30. Oktober 2025 fand bei der „ART&ANTIQUE HOFBURG Vienna“ eine Sonderpräsentation mit dem Titel „Kunst zeigt Mitgefühl“ der WE&ME Foundation statt. Die Ausstellung umfasst 17 Werke des österreichischen Künstlers Wilhelm Jaruska, der von 1916 bis 2008 lebte. Diese eindrucksvollen Arbeiten wurden von seiner Tochter, Livia Drennig-Jaruska, zur Verfügung gestellt. Gabriele und Gerhard Ströck, die Gründer der WE&ME Foundation, bedanken sich herzlich für die Unterstützung durch Drennig-Jaruska.

Die Ausstellung widmet sich nicht nur der Kunst, sondern auch dem Engagement für Menschen mit ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom). In diesem Rahmen wird der Aktionsplan zu Postakuten Infektionssyndromen (PAIS) erneut diskutiert, da die soziale Absicherung von Betroffenen ungewiss bleibt.

Kunst als Ausdruck von Mitgefühl

Die Werke von Jaruska verbinden präzise Naturbeobachtungen mit einer poetischen Formensprache. Zu den herausragenden Exponaten zählen „Donau bei Hainburg“, „Erdbeerernte in Raasdorf“ und „Mädchen in der U-Bahn“. Interessierte können die Kunstwerke gegen eine Spende erwerben, wobei der Erlös der WE&ME Foundation zugutekommt. Diese Organisation setzt sich aktiv für Forschung, Aufklärung und Unterstützung von Menschen mit ME/CFS ein.

Ab dem 14. November 2025 wird zudem die Ausstellung „Stille – Silence. Bilder, Worte, Klänge“ eröffnet, an der Chris Lohner, Julius Berger, Hyun-Jung Berger und Kinder aus Südtirol mitwirken. Eine Anmeldung zur Ausstellung ist erforderlich. Ein weiteres Highlight stellt die Privatinitiative am 19. November 2025 im Palais Coburg dar, bei der eine Spendengala zugunsten der ME/CFS-Forschung stattfindet. Diese Veranstaltung wird von Jenny Magin, Julia Scheve, Marion Gergely und Mikis Waschl organisiert und finanziert die ME/CFS-Biobank der MedUni Wien, deren Leitung Eva Untersmayr-Elsenhuber inne hat.

Die Bedeutung von Kunst

Der Begriff „Kunst“ selbst hat eine lange etymologische Geschichte. Er stammt aus dem Mittelniederdeutschen „kunst“ und ist verwandt mit der proto-germanischen Wurzel *kunstiz, die „Wissen“ und „Fähigkeit“ bedeutet. In vielen Kulturen wird Kunst als Ausdruck von Geschicklichkeit und Kreativität geschätzt, verbunden mit der Fähigkeit, Emotionen und Gedanken in greifbare Formen zu übersetzen. Kunst kann somit ein kraftvolles Medium sein, um Botschaften des Mitgefühls und der Solidarität zu verbreiten.

Kunst spielt auch eine wesentliche Rolle im Kontext von Krankheiten wie ME/CFS. Wie die Erfahrungen von Judith Schoßböck und Matthias Mollner zeigen, kann die Auseinandersetzung mit der Krankheit durch kreative Ausdrucksformen erfolgen. In ihrer Kunst-Ausstellung möchten sie Einblicke in die Lebensrealität von Betroffenen geben und die Herausforderungen des Syndroms adressieren. Diese Art von Kunst wird oft als körperlich belastend angesehen, bietet jedoch gleichzeitig eine Plattform zur Aufklärung und soweiter Individualität.

Ergänzt werden all diese Aktivitäten durch die kommende Ausstellung „Crash!“, die vom 11. bis 27. August 2023 in der Künstlerhaus Factory stattfand, und verschiedene Diskussionen rund um die Thematik ME/CFS, die dem Ziel dient, das Bewusstsein für diese komplexe Krankheit zu schärfen.

Für weitere Informationen über die aktuellen Initiativen und das Engagement der WE&ME Foundation können Interessierte die Webseite weandmecfs.org besuchen.