Am 15. Jänner 2026 veranstaltete das Unternehmen Loacker in Heinfels einen Tag zur Arbeitssicherheit, der auf das Bewusstsein für Gefahren im Arbeitsalltag abzielte. Inmitten von verschiedenen Simulationen und Informationsständen hatten die Mitarbeiter die Möglichkeit, sich aktiv mit dem Thema Sicherheit auseinanderzusetzen. Der Tag umfasste neun Stationen, die von Fachleuten und Partnern begleitet wurden, und sollte dazu beitragen, potenzielle Risiken am Arbeitsplatz zu identifizieren.
Ein besonderes Highlight des Events war der Einsatz eines Alterssimulationsanzugs sowie einer „Rauschbrille“, die es den Teilnehmern ermöglichten, körperliche Einschränkungen und Beeinträchtigungen nachzuempfinden. Solche Anzüge werden oft genutzt, um vor Augen zu führen, wie Altern und gesundheitliche Beeinträchtigungen den Alltag beeinflussen können, was auch in verschiedenen anderen Bereichen wie Schulen und Therapieeinrichtungen Anwendung findet, wie Haufe berichtet.
Wichtige Informationen und Schulungen
Zum Thema Erste Hilfe und Sicherheitsmaßnahmen gab es eine informative Präsentation vom Roten Kreuz. Norbert Bergmeister, einer der leitenden Verantwortlichen bei Loacker, unterstrich die Bedeutung von Arbeitssicherheit als Bestandteil einer verantwortungsvollen Unternehmensführung. In diesem Zusammenhang wurde eine Broschüre mit zehn Regeln zur Arbeitssicherheit erstellt, die den Mitarbeitern als Leitfaden dienen soll.
Ein weiterer wichtiger Punkt, der an diesem Tag besprochen wurde, ist die Planung von gezielten Schulungen für die Mitarbeiter, die in den Produktionsprozess involviert sind. Die Unternehmensführung sieht die Sicherheit am Arbeitsplatz nicht als einmalige Maßnahme, sondern als fortlaufenden Prozess, der kontinuierliche Aufmerksamkeit erfordert. Eine Wiederholung des Tags der Arbeitssicherheit für alle Unternehmensbereiche ist bereits in Planung, um das Sicherheitsbewusstsein weiter zu stärken.
Relevanz von Gefährdungsbeurteilungen
Der Kontext von Arbeitssicherheit und Gefährdungsbeurteilungen erhält zusätzliche Bedeutung durch die systematische Herangehensweise an die Sicherheitsorganisation in Bildungseinrichtungen, wie es auf der Plattform arbeitsschutz-schule erläutert wird. Dort werden Informationen zur Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen an Schulen bereitgestellt, die sich in verschiedene Ebenen gliedern. Diese umfassen grundlegende Informationen, spezifische Handlungshilfen zu Sicherheitsorganisation, Brandschutz und Erste Hilfe sowie detaillierte Informationen und Materialien zur Dokumentation und Beurteilung von Gefährdungen.
Das Kultusministerium sowie die Unfallkasse Baden-Württemberg unterstützen Schulen mit Mustermaterialien zur Beurteilung von Gefahren in schulischen Werkstätten und Fachräumen. Diese Ressourcen beruhen auf den Erfahrungen in verschiedenen schulischen Kontexten und zielen darauf ab, das Sicherheitsbewusstsein und den präventiven Umgang mit Gefahren zu fördern.