Rastatt

Dankandacht in Rastatt: 80 Jahre nach dem Bombenangriff erinnert!

Am 7. Januar 2025 jährt sich der Bombenangriff auf Rastatt zum 80. Mal. Bei dieser Gedenkveranstaltung wird an das Ereignis erinnert, das am 7. Januar 1945 stattfand. Während des Angriffs fielen rund 1.000 Bomben, jedoch wurde die barocke Innenstadt weitgehend verschont, und es gab keine Toten. Die Bomben landeten hauptsächlich auf dem unbewohnten Röttererberg. Im Zuge des Bombenangriffs wurde auch ein Gelöbnis der Rastatter zum Schutz ihrer Stadt bekräftigt, das bereits am 1. Oktober 1944 während des Rosenkranzfestes in der katholischen Pfarrgemeinde St. Alexander und Herz Jesu geleistet wurde. Die Gläubigen hatten zu Gott um Schutz für die Stadt und deren Denkmäler gebetet und gelobt, dieses Fest künftig mit einem Gottesdienst zu begehen und das Gelöbnis an zukünftige Generationen weiterzugeben.

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wird am 7. Januar um 16.30 Uhr eine Dankandacht in der Einsiedelner Kapelle stattfinden, die von Kaplan Tobias Springer geleitet wird. Die 84-jährige Agnes Feldhaus, die sich um die Erinnerung an das Gelöbnis kümmert, erinnert sich, dass sie erst vier Jahre alt war, als der Bombenangriff stattfand. Seit 2017 steht die Gelöbnismadonna in der Parkanlage bei der Einsiedelner Kapelle und der Pagodenburg, eine Marienstatue aus Schwarzwälder Sandstein, die an die Errettung Rastatts zu Beginn des Jahres 1945 erinnert.

Die Gelöbnismadonna und ihre Bedeutung

Die Statue, die eine Kopie der Maria Immaculata der Einsiedelner Kapelle darstellt, wurde von dem Endinger Steinmetz und Bildhauer Martin Gutmann erschaffen und im Jahr 2017 eingeweiht. Eine Inschrift auf der Statue besagt: "RASTATT’S BUERGER DANKEN GOTT DEMHERRN, DER AUF DIE FUERSPRACHE MARIENS AM 7.1.1945 DIE BAROCKE INNENSTADT VOR DER VERNICHTUNG BEWAHRT HAT." Weiterhin wird auf das Gelöbnis der Gläubigen am 8. Oktober 1944 hingewiesen, das durch den damaligen Stadtpfarrer Emil Schätzle angeregt wurde. Bei diesem Gelöbnis wurde um die Errettung der Stadt gebetet, die am 7. Januar 1945 bei dem Fliegerangriff weitgehend verschont blieb, wie Denkmalprojekt berichtete.

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Ein wöchentliches Rosenkranzgebet findet jeden Mittwoch um 15 Uhr statt, im Winter in der Stadtkirche St. Alexander, und wird von Agnes Feldhaus initiiert, die sich für die Bewahrung der Erinnerung starkmacht.


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Rastatt, Pagodenburganlage, Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg
Genauer Ort bekannt?
Rastatt, Deutschland
Beste Referenz
bnn.de
Weitere Quellen
denkmalprojekt.org

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