Am 6. Februar 2026 fand der Wiener Opernball zum 64. Mal in seiner aktuellen Form statt. Die glamouröse Veranstaltung wird traditionell von rund 160 Paare eröffnet, die den Abend mit einem eleganten Walzer einleiten. Dieses Jahr standen die Debütantinnen und deren Blumenarrangements im Fokus, die in dunkellila Tönen gehalten waren, was perfekt zu dem Motto dieses Abends passte, das inspiriert von der Figur „Königin der Nacht“ aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ war.

Ein besonders auffälliges Highlight des Abends war Lidia Baich, die in einem exquisiten Kleid aus pflaumenfarbener Seide von Christian Seibold Couture erstrahlte. Laut oe24.at reflektierte ihre Robe das Licht der Logen und wurde durch einen dramatischen roten Blumenakzent ergänzt. Statt kurzlebiger Trends setzte Baich auf zeitlose Eleganz, die sie mit stilvollen Accessoires von der Designerin Talar Mazbanian abrundete.

Elegante Accessoires und Freundschaft

Der Schmuck von Lidia Baich war ein wahrer Blickfang: Ein Collier mit einem 33-karätigen Rubelliten, umgeben von funkelnden Diamanten, sorgte für bewundernde Blicke. Zudem trug sie zwei Ringe und Ohrringe, die das Thema des Hauptsteins harmonisch aufgriffen. Baich und Mazbanian sind enge Freundinnen und arbeiteten gemeinsam an dem beeindruckenden Outfit, was dem Abend zusätzlich eine persönliche Note verlieh.

Die festliche Blumendekoration und die Auswahl der Kleider waren dennoch nicht die einzigen Gesprächsthemen des Abends. Die beiden Debütantinnen Sophie Grau und Iris Klopfer traten als erstes gleichgeschlechtliches Tanzpaar in der Geschichte des Balls auf. Die beiden Frauen, die sich aus der Schule in Ludwigsburg kennen, wollten einfach nur tanzen und nicht unbedingt ein gesellschaftliches Statement setzen. Dennoch richteten sich viele Fragen an das Paar in Bezug auf Kleiderwahl und Geschlechterrollen.

Preise und Traditionen des Opernballs

Die Kosten für eine Loge auf dem Opernball beginnen bei 13.000 Euro, während ein Tisch ab 420 Euro reserviert werden kann. Ein weiterer Traditionselement des Balls ist die Swarovski-Tiara, die als wichtiger Bestandteil des Outfits einer Debütantin gilt. Seit 1956 wird sie aus Kristallen von Swarovski gefertigt, wobei die Fertigung ab 2006 vollständig in die Hände des Unternehmens überging. Diese glitzernden Accessoires runden die eleganten Auftritte perfekt ab und tragen zum festlichen Glanz des Abends bei.

Insgesamt war der Opernball 2026 ein unvergessliches Event, das nicht nur durch seine opulente Mode, sondern auch durch historische Meilensteine und persönliche Geschichten bestach. Die Kombination aus Tradition, Eleganz und einem Hauch von Modernität machte diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis für alle Anwesenden.