
Ein verheerender Brand in einem Fachwerkhaus in Riedlingen, im Kreis Biberach, hat zum Tod eines 82-jährigen Mannes geführt. Während die Feuerwehr und Rettungshubschrauber im Einsatz waren, wird eine weitere Person vermisst. Darüber hinaus wurden zwei weitere Personen verletzt, eine davon schwer und eine leicht. Die Umstände des Brandes sind bislang unklar.
In einer weiteren Nachricht berichten Gewerkschaften über anhaltende Warnstreiks im privaten Omnibusgewerbe, besonders in Karlsruhe. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der SWEG zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, um auf die anhaltenden Missstände aufmerksam zu machen. Währenddessen fanden in Ellwangen traditionsreiche Veranstaltungen wie der Kalte Markt statt, bei dem es unter anderem zu einer Pferdeprämierung und einem Festumzug kam.
Warnstreiks bei Porsche
Parallel zu den regionalen Ereignissen haben rund 500 Mitarbeiter von Porsche am Stammsitz in Zuffenhausen die Arbeit niedergelegt. Der Streik begann in den frühen Morgenstunden und zog fast 4000 Beschäftigte zur Frühschicht an. Hintergrund sind die Forderungen der IG Metall nach einer Lohnerhöhung von sieben Prozent innerhalb eines Jahres, während die Arbeitgeber lediglich 3,6 Prozent in zwei Jahren anbieten. Dieser Streik wird als bedeutend betrachtet, nicht nur im Hinblick auf Lohnerhöhungen, sondern auch wegen der Unsicherheit hinsichtlich zukünftiger Arbeitsplätze in der Autoindustrie, die durch die EU-Entscheidung zum Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 verstärkt wird. Zudem sind bereits 1000 befristete Verträge ausgelaufen, und Porsche plant, diese bis 2024 nicht zu verlängern.
Die Beschäftigten machen das drohende Verbrenner-Aus für die prekäre Lage in der Autoindustrie verantwortlich und fordern ein gemeinsames Vorgehen der deutschen Automobilindustrie zur Verteidigung ihrer Interessen.
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