Studie enthüllt: Liebe schützt vor Fettleibigkeit – So funktioniert's!

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Neue Studie von UCLA zeigt, dass stabile Partnerschaften das Risiko für Fettleibigkeit senken könnten, indem sie emotionalen Halt bieten.

Neue Studie von UCLA zeigt, dass stabile Partnerschaften das Risiko für Fettleibigkeit senken könnten, indem sie emotionalen Halt bieten.
Neue Studie von UCLA zeigt, dass stabile Partnerschaften das Risiko für Fettleibigkeit senken könnten, indem sie emotionalen Halt bieten.

Studie enthüllt: Liebe schützt vor Fettleibigkeit – So funktioniert's!

Eine aktuelle Studie der UCLA Health in Los Angeles untersucht den Einfluss stabiler und emotional unterstützender Partnerschaften auf das Risiko von Fettleibigkeit. Laut den Ergebnissen, die in der Fachzeitschrift Good Microbes veröffentlicht wurden, spielen soziale Bindungen eine entscheidende Rolle bei der Beeinflussung des Essverhaltens und des Körpergewichts, und das Hormon Oxytocin, bekannt als „Liebeshormon“, spielt dabei eine zentrale Rolle. Fast 100 Erwachsene nahmen an der Studie teil, die gemeinsame Methoden wie Hirnscans, Analysen des Darmmikrobioms und die Messung von Oxytocinspiegeln sowie emotionaler Unterstützung einsetzte.

Besonders verheiratete Personen mit stabilen Partnerschaften wiesen tendenziell einen niedrigeren Body-Mass-Index und weniger suchthaftes Essverhalten auf. Die Hirnscans ergaben, dass die reagiere Regionen, die für Appetit und Impulskontrolle zuständig sind, bei diesen Individuen stärker aktiviert wurden. Zudem zeigten sich günstigere Stoffwechselprodukte im Darm dieser Personen, was auf ein gesünderes Mikrobiom und einen besseren Energiehaushalt hinweist. Höhere Werte des Hormons Oxytocin könnten zustätzlich die Selbstkontrolle im Gehirn und den Stoffwechsel im Darm positiv beeinflussen.

Soziale Bindungen und deren Einfluss auf die Gesundheit

Die Studie stellt die traditionellen Vorstellungen über Ehe und Gewicht in Frage und hebt hervor, dass es nicht nur die Partnerschaft selbst ist, die von Bedeutung ist, sondern die Qualität der emotionalen Unterstützung innerhalb dieser Beziehung. Diese Erkenntnisse skizzieren die soziale Verbundenheit als einen möglichen Faktor bei der Prävention von Fettleibigkeit, auch wenn die Ergebnisse der Studie lediglich eine Momentaufnahme darstellen und keine klaren Kausalzusammenhänge bewiesen sind. Größere, langfristige Studien sind bereits in Planung, um diese Fragen weiter zu untersuchen.

Oxytocin, das in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) produziert wird, hat viele tiefgreifende Effekte auf die menschliche Gesundheit. Es fördert soziale Bindungen, reduziert Ängste und Stress und spielt eine wichtige Rolle in der nachgeburtlichen Phase, indem es die Mutter-Kind-Beziehung unterstützt. Die Freisetzung von Oxytocin wird durch verschiedene Faktoren angestoßen, wie körperliche Berührungen, positives gemeinsames Erleben und Stillen von Babys. Diese biologischen Prozesse fördern Vertrauen, reduzieren Stress und stärken das Gefühl von Geborgenheit.

Oxytocin im Alltag: Förderung durch soziale Interaktionen

Um die positiven Effekte von Oxytocin zu nutzen, empfehlen Experten verschiedene natürliche Wege zur Steigerung dieses Hormons. Dazu gehören bewusst eingeplante körperliche Berührungen wie Umarmungen und Massagen, die Pflege sozialer Kontakte sowie positive Rituale wie Dankbarkeit und gemeinsame Aktivitäten. Auch eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung können zur Erhöhung des Oxytocinspiegels beitragen.

Ein Mangel an Oxytocin kann zu einer Vielzahl von Problemen führen, darunter Einsamkeit, erhöhten Stress und Schwierigkeiten bei der Bildung stabiler Bindungen. Professionelle Unterstützung, wie Paarberatung oder Psychotherapie, kann hilfreich sein, um anhaltende Probleme in der Bindung oder Einsamkeitsgefühlen anzugehen. Die Gesundheit profitiert durch die Förderung von Oxytocin, denn es unterstützt nicht nur die emotionale Gesundheit, sondern kann auch das Risiko für verschiedene Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Insgesamt zeigen die Erkenntnisse, dass stabile und unterstützende Partnerschaften einen maßgeblichen Einfluss auf das Wohlbefinden und das Gewicht haben können, während Oxytocin als wichtiger Bestandteil in diesem komplexen Zusammenspiel fungiert. Neuere Studien werden weiter dazu beitragen, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und die Rolle von sozialen Bindungen in der Gesundheit zu klären.

Für weiterführende Informationen und wissenschaftliche Hintergründe besuchen Sie die folgenden Seiten: Ökonews, Medicoconsult, Vitaes.