Klagenfurt feiert Spatenstich: Das neue Hallenbad für die Familien!
Am 12. Oktober 2025 fand der Spatenstich für das neue Hallenbad in Klagenfurt statt, ein wichtiger Schritt für die Sportinfrastruktur der Stadt.

Klagenfurt feiert Spatenstich: Das neue Hallenbad für die Familien!
Am 12. Oktober 2025 wurde in Klagenfurt der offizielle Spatenstich für das neue Hallenbad vollzogen. Dieses Projekt, das seit über 20 Jahren diskutiert wird, ist ein bedeutender Schritt für die Stadt, die seit der Schließung des alten Bades im Jahr 2021 kein öffentliches Hallenbad mehr hat. Das neue Alpen-Adria Familien- und Sportbad soll als Freizeit- und Sporteinrichtung für Familien, Hobbyschwimmer und Profisportler dienen und wird zwischen dem Wörthersee-Stadion und der Leopold-Wagner-Arena errichtet. Die Gesamtkosten des Projekts betragen 72,4 Millionen Euro, größtenteils finanziert durch die Stadt Klagenfurt und Stadtwerke. Auch das Land Kärnten beteiligt sich mit 7 Millionen Euro, während weitere Mittel vom Bund und Gemeindereferat bereitgestellt werden. Die Baumaßnahmen sollen Anfang 2026 beginnen, mit einer geplanten Fertigstellung bis 2028, so klick-kaernten.at.
Bereits im Juni 2025 wurde das Projekt aufgrund finanzieller Bedenken von einem Konsolidierungsbeirat als kritisch eingestuft. Dennoch gab der Aufsichtsrat der Klagenfurter Stadtwerke am 24. September 2025 schließlich grünes Licht für den Bau. Bürgermeister Christian Scheider äußerte Erleichterung über die Fortschritte und bezeichnete das Hallenbad als eine wichtige Bereicherung für die Freizeit- und Sportinfrastruktur der Stadt. Die Eröffnung des neuen Schwimmbades ist für das erste Quartal 2028 geplant, und die Bauarbeiten beginnen mit dem Einrichten der Baustelle sowie aktuell laufenden Ausschreibungen für die verschiedenen Gewerke, so 5min.at.
Politische Unterstützung und Zukunftsperspektiven
Bei der Zeremonie zum Spatenstich waren zahlreiche politische Vertreter anwesend, darunter der Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten). Kaiser bezeichnete das Hallenbad als „nahezu unverzichtbare Einrichtung“ für die Stadt. Erwin Smole, Vorstand der Stadtwerke Klagenfurt, hob hervor, dass es sich um das größte Einzelbauprojekt in der Geschichte der Stadt handle. Diese politischen Unterstützung sowie die positive Genehmigungslage könnten entscheidend sein, um das Projekt erfolgreich voranzutreiben.
Das Bauvorhaben wird von einem breiten Spektrum an Themen umrahmt, die für die Entwicklung der Stadt Klagenfurt von Bedeutung sind. Der Fokus liegt auf der Schaffung sozialer Infrastruktur, die auch auf eine nachhaltige Entwicklung abzielt. Weitere Informationen zu laufenden Projekten in der Region und deren finanzieller Unterstützung können auf entwicklung.at eingesehen werden.