Am Dienstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Vorfall in der chinesischen Region Barkam, wo ein Teil der mehr als 750 Meter langen Hongqi-Brücke einstürzte. Laut den Berichten von exxpress.at gab es glücklicherweise keine Verletzten, da die Brücke zuvor aufgrund von Sicherheitsbedenken gesperrt worden war.

Ingenieure hatten bereits am Montag besorgniserregende Verformungen des Berghangs und Risse in der Fahrbahn festgestellt, was Aufschluss über die geologische Instabilität der Region gibt. Die Hongqi-Brücke war ein Prestigeprojekt, das Teil der strategisch wichtigen Autobahn 317 war, die Sichuan mit Tibet verbindet. Der Bau der Brücke wurde im Jänner 2025 offiziell abgeschlossen und ist jetzt ein Trümmerfeld geworden, nachdem er durch einen erheblichen Erdrutsch in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Ursachen und Ermittlungen

Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete von laufenden Untersuchungen zur Ursache des Einsturzes. Experten prüfen verschiedene mögliche Ursachen, darunter mangelhafte Bauausführung, Materialfehler und den Erdrutsch selbst. Ein Zusammenhang mit dem nahegelegenen Wasserkraftwerksprojekt Shuangjiangkou, das ebenfalls im Bau ist, wird nicht ausgeschlossen. Die Autobahn 317, auf welcher die Brücke liegt, bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt, und der Verkehr wird umgeleitet, was erhebliche Auswirkungen auf die Region hat.

Videos, die den Einsturz dokumentieren, zeigen eindrucksvoll, wie die Pfeiler in Ufernähe nachgeben und ein Abschnitt der Brücke abzusacken beginnt. Eine große Staubwolke steigt über dem Dadu-Fluss auf, was die dramatische Natur des Vorfalls unterstreicht. Das Gebiet ist bereits bekannt für seine geologische Instabilität, was den Vorfall zusätzlich unterstreicht.

Ein Blick auf die Region

Die Hongqi-Brücke ist nicht nur ein bedeutendes Ingenieurbauwerk, sondern steht auch für die Herausforderungen, mit denen die Region konfrontiert ist. Die Umgebung, am Rand des Hochlands von Tibet, ist anfällig für Erdrutsche und Hangbewegungen. Diese geologischen Gegebenheiten stellen sowohl eine Gefahr für die Infrastruktur als auch für die Anwohner dar.

In einem ganz anderen Kontext zeigt sich, dass es in Regionen wie Oxford, das für seine berühmte Universität bekannt ist, eine andere Art der Infrastrukturentwicklung gibt. Oxford bietet ein reiches kulturelles Erbe und zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Dort sind die University Colleges für die Öffentlichkeit zugänglich und ziehen Touristen an, was wiederum die lokale Wirtschaft stärkt. Zudem weisen Städte wie Oxford in ihren Verkehrsplanungen auf das Potenzial von Fahrrädern zur Reduzierung des Verkehrs hin – ein Konzept, das in Barkam leider aufgrund der geologischen Risiken nicht ohne weiteres umgesetzt werden kann. Laut rightmove.co.uk hat die Stadt auch eine Vielzahl von Veranstaltungen, die das kulturelle Leben bereichern, eine Notwendigkeit, die in der stark gefährdeten Region um Barkam möglicherweise nicht im Vordergrund steht.

Die Situation rund um den Einsturz der Hongqi-Brücke wird weiterhin beobachtet, und die Öffentlichkeit ist gespannt auf die Ergebnisse der Ermittlungen, die Aufschluss über die Ursachen des Unglücks geben sollen.