Zwei Täter flüchten nach gescheiterter Bankomat-Sprengung in Krems!
Unbekannte Täter versuchten in Krems eine Bankomat-Sprengung. Polizei bittet um Hinweise zur Ermittlung.

Zwei Täter flüchten nach gescheiterter Bankomat-Sprengung in Krems!
In der Nacht auf den 29. Oktober 2025 versuchten unbekannte Täter, einen Geldautomaten in Krems zu sprengen. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 3.30 Uhr und führte zu erheblichen Schäden an der betroffenen Bankfiliale. Laut ersten Zeugenberichten flüchteten die Täter mit einem Moped oder Roller. Es wird vermutet, dass mindestens zwei Personen an der Tat beteiligt waren, während das Landeskriminalamt Niederösterreich die Ermittlungen aufgenommen hat. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Hinweise zu dem Vorfall. Am Mittwoch wurden bereits erste Spuren gesichert, um mögliche Hinweise zu finden, und ein möglicher Zusammenhang mit anderen Bankomat-Sprengungen, insbesondere in Wien, wird untersucht, wie Kleine Zeitung berichtet.
Der Vorfall in Krems ist Teil eines besorgniserregenden Trends in Österreich. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 13 Bankomat-Sprengungen gemeldet, doch bereits im laufenden Jahr 2025 sind es laut Berichten schon 17 Vorfälle. Dies hat die betroffenen Banken dazu veranlasst, eng mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten, um derartigen Straftaten entgegenzuwirken. Sprengungen verursachen nicht nur gravierende Sachschäden, sondern gefährden auch die Sicherheit unbeteiligter Personen. Der jüngste Vorfall macht einmal mehr deutlich, wie dringend präventive Maßnahmen erforderlich sind, um die Sicherheit zu erhöhen, wie Vienna.at hervorhebt.
Zusammenarbeit zur Verbesserung der Sicherheit
Am 11. April 2025 wurde ein wichtiger Sicherheitspakt zwischen dem Bundesministerium für Inneres (BMI) und der Bankenbranche unterzeichnet. Ziel dieses Abkommens ist die Bekämpfung von Bankomatsprengungen und organisierter Kriminalität. Innenminister Gerhard Karner betonte die Notwendigkeit, eng mit allen Sicherheitsakteuren zusammenzuarbeiten. Ein wesentlicher Bestandteil des Paktes ist der Aufbau einer gemeinsamen Informationsplattform, die den Echtzeitaustausch von sicherheitsrelevanten Informationen zwischen Banken und dem Bundeskriminalamt ermöglicht. Durch diese Maßnahmen soll eine schnellere und gezieltere Reaktion auf Bedrohungen ermöglicht werden, so WKO.
Die Banken selbst investieren ebenfalls in präventive technische Maßnahmen zur Erhöhung des Schutzniveaus. Michael Höllerer, Generaldirektor der WKÖ-Bundessparte Bank und Versicherung, unterstreicht die Priorität der Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter, während laufend evaluiert und verstärkt wird, wie Sicherheitsmaßnahmen ausgeführt werden. Auch dankt die Bankenbranche dem BMI und BKA für deren Bemühungen im Kampf gegen Bankomatsprengungen.