ArbeitFilm

Rassismusvorwürfe: Gascón aus Oscar-Kampagne gestrichen!

Der Aufstieg von Karla Sofia Gascón zum Star der Filmwelt gerät ins Stocken! Die Hauptdarstellerin des Netflix-Films "Emilia Pérez" sieht sich mit schweren Rassismusvorwürfen konfrontiert, die durch ältere Onlineäußerungen ausgelöst wurden. In diesen Äußerungen bezeichnete sie den Islam als "Infektionsherd für die Menschheit" und äußerte sich abfällig über die antirassistische Bewegung, die nach dem tödlichen Polizeieinsatz gegen den US-Bürger George Floyd entstanden ist, berichtet die Kleine Zeitung. Diese Kontroversen haben bereits zu drastischen Maßnahmen geführt: Netflix hat sie aus seiner Oscar-Kampagne gestrichen.

Regisseur Jacques Audiard distanziert sich ebenfalls von Gascón und bezeichnet ihre Äußerungen als "unentschuldbar" und "voller Hass". Via Instagram erklärte Gascón, dass sie "die Arbeit für sich selbst sprechen lassen" werde, um den Fokus auf den Film zu legen, der als "Ode an die Liebe und den Unterschied" angesehen wird. Der Film, der die Geschichte eines mexikanischen Drogenbarons erzählt, der seine Geschlechtsidentität ändert, wurde in 13 Kategorien für den Oscar nominiert, darunter Gascón als beste Hauptdarstellerin, wie Deutschlandfunk berichtet.

Ein Schatten über der Oscar-Nominierung

Die Oscars, die am 2. März in Los Angeles verliehen werden, könnten für "Emilia Pérez" aufgrund der Negativschlagzeilen geschmälert werden. Medienberichten zufolge wird Gascón auch nicht an prestigeträchtigen Veranstaltungen wie den Critics Choice Awards teilnehmen, die in der kommenden Woche stattfinden. Ihre Entschuldigungen für die verletzenden Äußerungen wurden von vielen als halbherzig empfunden, was die Situation weiter angeheizt hat. Die Zukunft des Films und ihrer Oscar-Chancen hängt nun in der Schwebe, während die Branche gespannt auf weitere Entwicklungen wartet.

Kurze Werbeeinblendung

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Rassismus
Genauer Ort bekannt?
Los Angeles, USA
Beste Referenz
kleinezeitung.at
Weitere Quellen
deutschlandfunk.de

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"