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Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus gibt Anlass zur Hoffnung. Am Dienstagmorgen nahm er nach einer ruhigen Nacht in der römischen Poliklinik "Gemelli" die Eucharistie und setzte seine Arbeit fort. Laut vatikanischer Mitteilung hat sich die leichte Niereninsuffizienz des Papstes, über die am Montag berichtet wurde, nicht verschlechtert und ist weiterhin kein Grund zur Sorge. Die Sauerstofftherapie aufgrund einer beidseitigen Lungenentzündung wird fortgeführt, jedoch mit einem reduzierten Sauerstoffanteil, wie vienna.at informierte.
Umgeben von Gebeten und positiven Gedanken leiteten Spendenaktionen und Gebetsversammlungen die Tage. Am Dienstagabend versammelten sich Gläubige auf dem Petersplatz zum Rosenkranzgebet, das vom philippinischen Kardinal Luis Antonio Tagle geleitet wurde. Dieser betonte die Notwendigkeit des Gebets für den Papst, gerade in Zeiten großer Unsicherheit. Die Einladung zu einem täglichen Rosenkranzgebet ab Montag ist eine zentrale Maßnahme der Gemeinde, um für eine schnelle Genesung zu beten, wie catholicnewsagency.com berichtete.
Gemeinschaftliches Gebet für den Papst
In einer eindringlichen Ansprache auf dem Petersplatz am Montagabend erinnerte Kardinal Pietro Parolin die Versammelten daran, dass die Kirche seit 2000 Jahren für den Papst in Not betet. Er unterstrich, wie wichtig es ist, Franziskus in diesen schwierigen Zeiten die Fürsprache Mariens, die als Heil der Kranken bekannt ist, anzuvertrauen. Die Teilnehmer des Gebetsabends, darunter viele Kardinäle und Mitglieder der römischen Kurie, bekräftigten erneut ihre Unterstützung für den Papst und beteten um dessen baldige Genesung.
Zusätzlich rief der Papst zu einem Konsistorium ein, um zwei Selige heiligzusprechen: Joseph Gregorio Hernández Cisneros und Bartolo Longo. Diese religiösen Schritte zeigen das Engagement des Papstes, trotz persönlicher Herausforderungen, weiterhin tätig zu sein und die Glaubensgemeinschaft zu leiten.
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