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Am 26. Februar 2025 hat der Nationalrat bei einer Sitzung bedeutende Weichen für die Gesetzgebung des Landes gestellt. In dieser Legislaturperiode werden die Abgeordneten insgesamt 30 Ausschüsse einrichten, die sich mit Gesetzesvorhaben und anderen wichtigen Themen befassen sollen. Bereits seit Oktober sind fünf dieser Ausschüsse aktiv, während nun die restlichen Fachausschüsse gewählt wurden, wie ots.at berichtet. Diese neuen Ausschüsse bestehen in der Regel aus 23 Mitgliedern, zusammengesetzt aus verschiedenen politischen Parteien, wobei die FPÖ die Mehrheit an Führungspositionen hat.
Zur neuen Aufteilung gehört, dass die FPÖ in zwölf Ausschüssen den Vorsitz führt, während die ÖVP in elf und die SPÖ in neun Ausschüssen die Verantwortung trägt. Besonders erwähnenswert ist der Vorsitz des Bildungsausschusses, den Hermann Brückl (FPÖ) übernimmt, sowie der Gesundheitsausschuss, den Gerhard Kaniak (FPÖ) leitet. Auch die SPÖ konnte einige wichtige Ausschüsse besetzen, darunter die Leitung des Ausschusses für Arbeit und Soziales durch Josef Muchitsch, wie aus den Angaben hervorgeht.
Wichtigkeit von Untersuchungsausschüssen
Wesentlich ist auch die Diskussion um die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Diese Ausschüsse dienen der Kontrolle der politischen Verantwortung und werden als wichtigstes Instrument zur Aufklärung im Nationalrat angesehen. Wie die NEOS in einer Stellungnahme betonen, ist Transparenz unerlässlich, um Korruption und Machtmissbrauch effektiv entgegenzuwirken. Man fordert, dass die Sitzungen dieser Ausschüsse öffentlich übertragen werden, sodass die Berichterstattung über politische Entscheidungen transparent bleibt und die Bürger informiert werden. Die jüngsten Korruptionsermittlungen belegen die Notwendigkeit solcher Kontrollen, wie neos.eu feststellt.
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