Arbeit

Künstliche Intelligenz: Geht uns das kritische Denken verloren?

Immer mehr Unternehmen setzen Künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT in ihrem Alltag ein – doch das wirft Fragen auf! Dürfen wir diesen Technologie-Einsatz in unserer Arbeit überhaupt bedenkenlos nutzen? Medienberichte, wie der von Krone.at, zeigen, dass viele Unternehmen bereits Regelungen getroffen haben, um den Umgang mit KI-Tools zu regeln, während andere strikt auf deren Nutzung verzichten. Diese Unsicherheit führt oft dazu, dass viele Mitarbeiter gar nicht wissen, welche Verantwortung im Fall von Fehlern durch diese Technologien getragen werden muss.

Ein aktueller Bericht von Deutschlandfunk Nova deckt zudem auf, dass die stetige Nutzung von KI-Tools zum deutlichen Rückgang unseres kritischen Denkens führt. Eine Studie der Swiss Business School erhielt dieses alarmierende Ergebnis: Die mehrfache Verwendung von KI bei der Problemlösung schränkt die Fähigkeit ein, Informationen rational zu analysieren und zu bewerten. Bei den Studienteilnehmern, insbesondere jüngeren Menschen, zeigte sich eine signifikante negative Korrelation zwischen KI-Nutzung und kritischem Denkvermögen. Dies könnte schwerwiegende Folgen für die Entscheidungsfindung in Unternehmen haben.

Folgen der KI-Nutzung

Die Forscher mahnen, dass durch das sogenannte kognitive Offloading – das Abladen von Denkprozessen auf die KI – Menschen zunehmend Schwierigkeiten haben, eigenständig Lösungen zu erarbeiten. Obwohl viele Teilnehmer sich der negativen Auswirkungen der KI-Nutzung bewusst sind, verlassen sie sich stattdessen blind auf die Ergebnisse dieser Tools. Der Studienautor Michael Gerlich empfiehlt, Bildungseinrichtungen sollten gezielt kritisches Denken fördern und auch den Umgang mit KI transparente erklären, um so ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welchen Anteil wir dabei an unser Denken abgeben. Ein hohes Bildungsniveau kann dabei helfen, das kritische Denken aufrechtzuerhalten.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Krone AT, Österreich
Beste Referenz
krone.at
Weitere Quellen
deutschlandfunknova.de

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