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Krisensitzung nach Kündigung: Wer ist der Chef der Festspiele?

Die aktueller Konflikt rund um die Kündigung von Marina Davydova, die ursprünglich mit sofortiger Wirkung von den Festspielen aufgrund von angeblichen Verstöße gegen ihre vertraglichen Pflichten entlassen wurde, weckt großes Aufsehen. Wie vienna.at berichtet, betont Davydova, dass ihre Tätigkeit beim Berliner Theaterfestival nicht genehmigungspflichtig war. Ihr Anwalt erklärt, dass sie zwar Teil des künstlerischen Komitees war, dies jedoch unentgeltlich und ohne Verletzung ihrer Pflichten geschah. Die Festspiele haben gleichzeitig erklärt, dass ihre künstlerische Leistung für die kommenden Saisons gesichert ist und sie für ihre Arbeit gedankt wird.

Die Situation hat einen Sturm der Empörung ausgelöst, nicht nur bei Davydova, sondern auch unter anderen Künstlern, die sich bemühen, auf die Führungsprobleme von Intendant Markus Hinterhäuser hinzuweisen. Regisseur Michael Sturminger kritisierte die plötzliche Absage seiner geplanten Inszenierung “Jedermann” und stellte fest, dass es an klarer Kommunikation fehle. Weitere Stimmen, wie die des ehemaligen Leiters des Stefan-Zweig-Zentrums Salzburg, Klemens Renoldner, äußerten Bedenken über Missmanagement in der Künstlerleitung, wie salzburg.ORF.at berichtet.

Krisensitzung auf politischer Ebene

Angesichts der zunehmenden Kritik wurde am Donnerstagnachmittag eine Krisensitzung einberufen, an der Landeshauptmann Wilfried Haslauer teilnahm. Das Kuratorium des Festivals trat zusammen, um über die Probleme zu beraten, wobei die Ergebnisse dieser Sitzung bisher unbekannt blieben. Diese Entwicklungen behalten nicht nur für die Künstler und das Festival, sondern auch für die Institutionen, die sie unterstützen, eine hohe Relevanz.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
In welchen Regionen?
Berlin
Genauer Ort bekannt?
Vienna, Österreich
Beste Referenz
vienna.at
Weitere Quellen
salzburg.orf.at

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