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Die Kärntner Kinderkrebshilfe hat eine bedeutende Spende erhalten, die von den Stadtrichtern übergeben wurde. Im Büro der Organisation überreichte Burggraf Willi Noll die Spende an Annelie Granitzer, die Obfrau-Stellvertreterin, und Kassiererin Theresia Hrstic. Noll betonte die Dringlichkeit dieser Unterstützung und sagte: „Besonders die Kleinsten und Hilflosesten brauchen unsere Hilfe.“ Die Stadtrichter sind für ihr Engagement bekannt: In der Vergangenheit finanzierten sie bereits wichtige Anschaffungen wie ein Venensuchgerät für die Kinderonkologie des Klinikums Klagenfurt. „Solche langfristigen Partnerschaften geben uns Planungssicherheit“, so Granitzer.
Wichtige Unterstützung für Familien
Die Kärntner Kinderkrebshilfe unterstützt jährlich mehr als 300 betroffene Familien in Österreich, die mit der schrecklichen Diagnose Krebs konfrontiert werden. Obwohl sich acht von zehn Kindern dank der modernen medizinischen Versorgung erholen, hinterlässt die Krankheit tiefe Narben – nicht nur bei den Patienten, sondern auch bei ihren Familien. Der Verein, der seit 1988 aktiv ist, bietet nicht nur finanzielle Hilfe konkret für betroffene Familien, sondern auch emotionale Unterstützung, um in diesen schweren Zeiten zur Seite zu stehen. Eine ehrenamtliche Organisation mit minimalen Verwaltungskosten ermöglicht es, dass die Hilfen direkt bei den Familien ankommen.
Die österreichische Kinderkrebshilfe finanziert zudem benötigte Ausstattung auf den Onkologie-Stationen und engagiert sich in der Aufklärung über das Thema Krebs bei Kindern, das häufig tabuisiert wird. „Jeder Euro ist eine Investition in die Zukunft dieser Kinder“, appellierte Noll und forderte die Öffentlichkeit auf, aktiv zu werden und die Arbeit der Helfer zu unterstützen. Diese wichtige Hilfsaktion zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam gegen die Herausforderungen der Krankheit zu kämpfen – für die betroffenen Kinder und ihre Familien, wie auch kinderkrebshilfe.at herausstellt.
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