
In der Hatzfeldt-Wildenburg’schen Verwaltung gab es einen bedeutenden Stabwechsel in der Revierleitung, der das Ende einer Ära symbolisiert. Nach insgesamt 112 Dienstjahren gehen die erfahrenen Revierleiter Thomas Günther, Reinhard Zens und Hermann-Josef Stricker in den Ruhestand. Ihre letzten Tage im Amt wurden im Forsthaus Teufelsbruch in Mittelhof gefeiert, wo Rüdiger Hunke, der neue Geschäftsführer, die wertvolle Arbeit der scheidenden Revierleiter würdigte. In den letzten 30 Jahren haben die drei Männer mit Engagement und Fachwissen ihren Beitrag zur Waldpflege geleistet, wobei sie sich besonders für die Umwandlung von fichtendominierten Wäldern in gemischte, klimaresistente Bestände einsetzten, berichtet die AK-Kurier.
Der Generationswechsel
Die neue Generation von Revierleitern wird durch Teresa Hambürger und Johannes Goll repräsentiert, die nun die Verantwortung für die Reviere Wildenburg und Kohlschlade übernehmen. Mit Hambürger, die über jahrelange Erfahrung in der Forstwirtschaft verfügt, und dem frischgebackenen Revierleiter Goll, der vor kurzem sein Studium abgeschlossen hat, ist die Kontinuität und das Engagement für eine zukunftsorientierte Forstwirtschaft gesichert. Hambürger wird ein Revier mit 2300 Hektar betreuen, während Goll für 2100 Hektar zuständig ist. Beide freuen sich darauf, die erfolgreichen Praktiken ihrer Vorgänger fortzuführen und die Herausforderungen des Klimawandels aktiv anzugehen, wie die Rhein-Zeitung berichtet.
Diese Wechsel sind nicht nur ein formeller Akt, sondern der Beginn einer neuen Phase in der Forstwirtschaft der Hatzfeldt-Wildenburg’schen Verwaltung. Die scheidenden Revierleiter haben betont, wie wichtig es war, einen robusten und vielfältigen Wald aufzubauen, der den künftigen Anforderungen gerecht wird. Da die neue Generation bereits gut ausgebildet ist, können sie auf die Unterstützung der erfahrenen Mitarbeiter bauen, um die hohen Standards in der Waldbewirtschaftung aufrechtzuerhalten. Dieser Generationswechsel wird entscheidend sein für die nachhaltige Entwicklung des Waldes in den kommenden Jahren.
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