
Gute Nachrichten aus Rom: Papst Franziskus wird am Sonntag, nach 37 Tagen im Krankenhaus, die römische Universitätsklinik “Agostino Gemelli” verlassen. Sein Gesundheitszustand hat sich stabilisiert, nachdem er wegen einer Bronchitis, die zu einer beidseitigen Lungenentzündung führte, behandelt wurde. Der 88-Jährige musste während seines Aufenthalts mehrere kritische Atemkrisen überstehen und wurde zeitweise beatmet. Ärzte berichteten, dass er zwei Mal in Lebensgefahr schwebte. Sein behandelnder Arzt, Sergio Alfieri, erklärte, dass die Genesung des Papstes Fortschritte macht und eine Rückkehr zur Sprechfähigkeit in kurzer Zeit möglich sei, wie exxpress.at berichtet.
Der Vatikan kündigte an, dass Franziskus während seines Aufenthalts im Krankenhaus am Sonntag das Angelus-Gebet vom Fenster seiner Klinikzimmer aus durchführen wird, allerdings nicht selbst sprechen kann. Der Text wird weiterhin schriftlich verbreitet, wie es in der Vergangenheit der Fall war. Diese öffentliche Erscheinung ist für den Papst ein wichtiger Schritt zurück ins öffentliche Leben. Dennoch müssen die Ärzte in Rom sicherstellen, dass er zunächst mindestens zwei Monate Ruhe einhält und sich weiterhin einer pharmakologischen Therapie im Gästehaus Santa Marta im Vatikan unterzieht. Laut Kurienkardinal Fernandez wird Franziskus nach seiner langen Sauerstoffbehandlung erst wieder neu sprechen lernen müssen, was einen vorsichtigen Ansatz bei seiner Rückkehr zu den offiziellen Ansprachen erfordert, wie Deutschlandfunk hervorhebt.
Die Teilnahme des Papstes an zukünftigen Veranstaltungen, insbesondere während der Karwoche und der Ostertage, hängt nun vom Verlauf seiner Genesung ab. Bis dahin möchte der Papst seine Zeit nutzen, um sich von den Strapazen seiner Erkrankung zu erholen und seine Stimme zurückzugewinnen.
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