
Eine 19-jährige Kanadierin erlebt nach ihrer COVID-19-Impfung einen außergewöhnlichen Fall von Brustwachstum, der in der medizinischen Gemeinschaft für Aufsehen sorgt. Laut Heute.at zwangen sie die Studienautoren, dies als den ersten dokumentierten Fall einer derart drastischen Veränderung zu betrachten. Unmittelbar nach ihrer ersten Dosis im September 2022 begann das Wachstum ihrer Brüste, was mit einem Kribbeln einherging. Nach der zweiten Impfung bemerkte sie eine weitere Zunahme und suchte nach sechs Monaten ärztliche Hilfe. Bei Untersuchung stellte man fest, dass die Lymphknoten anschwollen waren und die Blutgefäße sich verstärkt hatten, jedoch keine hormonellen Veränderungen vorlagen. Ihre Symptome führten die Ärzte letztlich zu einem seltenen Zustand, der als pseudoangiomatöse Stromahyperplasie (PASH) bekannt ist.
Diagnose und Behandlung
Die PASH ist eine Zellwucherung, die normalerweise gutartige Knoten in der Brust verursacht und bislang nur in etwa 200 Fällen dokumentiert wurde. Die Mediziner betonen, dass es derzeit keine belastbaren Beweise dafür gibt, dass die Impfungen die alleinigen Auslöser für diesen Zustand waren. Dies berichtet oe24.at. Nach der Diagnose unterzog sich die junge Frau elf Monate nach der ersten Impfung einer Brustverkleinerung, wobei über 3,6 Kilogramm Gewebe entfernt wurden. Die Übergriffigkeit der Situation führt dazu, dass sie nun Möglichkeiten für weitere Eingriffe in Betracht zieht, um ihre ursprüngliche B-Größe zurückzugewinnen.
Ärzte vermuten, dass die COVID-19-Impfung eine Immunreaktion ausgelöst hat, die zu den vorübergehend geschwollenen Lymphknoten führte und somit den Eindruck eines größeren Brustvolumens vermittelte. Dies ist eine ausgeklügelte Theorie, die die Komplexität der Gewebereaktion auf Impfstoffe umfasst. Ungeachtet der medizinischen Rahmenbedingungen bleibt der Fall einer der interessantesten Entwicklungen im Zusammenhang mit Impfreaktionen und deren möglichen Nebenwirkungen.
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