Sichere Wege für alle: LANGSAM FAHREN in der Mariahilfer Straße!

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Neue Verkehrsmaßnahmen in der inneren Mariahilfer Straße: Farbige Markierungen und Schrittgeschwindigkeit zielen auf sichere Rad- und Fußgängerströme ab.

Neue Verkehrsmaßnahmen in der inneren Mariahilfer Straße: Farbige Markierungen und Schrittgeschwindigkeit zielen auf sichere Rad- und Fußgängerströme ab.
Neue Verkehrsmaßnahmen in der inneren Mariahilfer Straße: Farbige Markierungen und Schrittgeschwindigkeit zielen auf sichere Rad- und Fußgängerströme ab.

Sichere Wege für alle: LANGSAM FAHREN in der Mariahilfer Straße!

In der Inneren Mariahilfer Straße in Wien wird die Verkehrsführung zugunsten von Fußgängern und Radfahrern neu gestaltet. Am 26. November 2025 berichten die Wiener Presse über die Einführung von „LANGSAM FAHREN“-Piktogrammen, die darauf abzielen, die Achtsamkeit und Rücksichtnahme zwischen diesen beiden Gruppen zu fördern. Bezirksvorsteher Markus Reiter hebt die Bedeutung sicherer Verkehrswege sowohl für Kinder als auch für Familien hervor, vor allem in Anbetracht der engsten Stellen, die durch U-Bahn-Bauarbeiten verursacht werden.

Die neuen Farbmarkierungen sollen sowohl den Radfahrern als auch den Fußgängern Orientierung bieten und Konflikte vermeiden. Laut der Mobilitätsstadträtin Sima wird kein Fahrverbot für Radfahrer in der Mariahilfer Straße eingeführt, da diese Strecke eine wesentliche Radweg-Verbindung darstellt. Stattdessen wird eine Schrittgeschwindigkeit von maximal 5 km/h in der Fußgängerzone verpflichtend sein. Die Polizei wird gebeten, regelmäßig die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu kontrollieren.

Umsetzung und geografische Details

In den kommenden Monaten werden die Markierungsarbeiten in der Mariahilfer Straße durchgeführt. Der genaue Abschluss dieser Arbeiten hängt jedoch von den Witterungsbedingungen ab. Das Konzept sieht farbige Markierungen vor: Blaue Flächen für Radfahrer und gelbe für Fußgänger. Überdies werden Betonleitplanken der Baustellenabsperrung blau eingefärbt und mit dem Hinweis „LANGSAM FAHREN“ beschriftet, während lichtblaue Punkte auf dem Asphalt Radfahrer zur Achtsamkeit anregen sollen.

Für die Fußgänger gelten grundsätzlich in der Fußgängerzone ebenfalls Schrittgeschwindigkeiten von 5 km/h. Ab Herbst 2026 tritt ein Fahrverbot für E-Mopeds auf Radwegen und in Fußgängerzonen in Kraft. Die NEOS-Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner befürwortet die Maßnahmen zur Entflechtung des Verkehrs und betont deren Bedeutung für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Verkehrsberuhigung und zukünftige Pläne

Die Mariahilfer Straße wird größtenteils für den Autoverkehr gesperrt, insbesondere der Abschnitt zwischen Karl-Schweighofer-Gasse und Kaiserstraße, der sowohl für Radfahrer als auch für den Lieferverkehr zugänglich bleibt. Anwohner erhalten spezielle Privilegien, um Fahrzeuge mit nachweisbarem Garagenplatz weiter nutzen zu können. Öffentliches Feedback ist geplant, um mögliche Querungsstellen in der Umgebung zu evaluieren, und die Buslinien werden ebenfalls auf aktualisierte Routen umgestellt, um die verkehrsberuhigten Bereiche zu berücksichtigen.

In Anbetracht weiterer Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zeigt sich das Konzept vielversprechend. Zukünftige Projekte könnten Fußgängerzonen, Begegnungszonen, Tempo-30-Zonen und mehr umfassen, um die Lebensqualität in den angrenzenden Bezirken Mariahilf und Neubau zu steigern. Kritik von der Opposition, die eine stärkere Einbeziehung der Geschäftsleitungen und Besucher fordert, verdeutlicht die Herausforderungen, die mit der Umsetzung solcher Konzepte einhergehen.

Die aktuellen Bestrebungen in der Inneren Mariahilfer Straße sind Teil einer größeren Initiativen zur Verbesserung der städtischen Mobilität und Sicherheitsstandards. presse.wien.gv.at hebt die Notwendigkeit dieser Maßnahmen hervor, während tramwayforum.at und transformatorin.at weiterführende Ansätze zur Verkehrsberuhigung in anderen Wiener Bezirken ansprechen.