Politik

Österreich fordert Freilassung von österreichisch-israelischem Hamas-Geisel – Appell an die internationale Gemeinschaft

Der verzweifelte Appell für die Freilassung des österreichisch-israelischen Doppelstaatsbürgers in Hamas-Gefangenschaft.

Seit Oktober letzten Jahres befindet sich Tal Shoham in Geiselhaft in der Nähe des Gazastreifens, während seine Frau und Kinder nach 50 Tagen freigelassen wurden. Seine Schwägerin Shaked Haran appellierte in Salzburg an Österreich, sich für seine Freilassung stark zu machen und betonte die Bedeutung einer breiten Unterstützung für diese Forderung.

Solidarität für die Freilassung von Tal Shoham

Shoked Haran rief dazu auf, dass Österreich eine aktive Rolle bei der Lösung dieser Geiselsituation einnimmt. Sie hob hervor, dass es wichtig sei, dass österreichische Bürgerinnen und Bürger wissen, dass ihr Land sie in schwierigen Zeiten unterstützt. Sie äußerte sich optimistisch über die Fähigkeiten Österreichs, sich international für die Freilassung von Geiseln einzusetzen.

Auch der NEOS-Nationalratsabgeordnete Sepp Schellhorn betonte die Vermittlerrolle, die Österreich seit der Ära Kreiskys einnimmt. Er erwähnte die Bemühungen des Außenministers Schallenberg und drängte darauf, dass alles unternommen werden müsse, um den Druck zur Freilassung der Geiseln zu verstärken.

Ein Ende des Nahost-Konflikts ohne Unsicherheit für Unschuldige

Shaked Haran machte deutlich, dass sie darauf bestehe, dass die Bemühungen um die Freilassung der Geiseln nicht mit der allgemeinen Lösung des Israel-Palästina-Konflikts vermischt werden. Sie betonte, dass die UN nach dem Terrorangriff der Hamas energischer handeln müssen. Es sei ein moralisches Gebot, die Verfolgung von Straftaten nicht den unschuldigen Opfern zu überlassen, da dies zu blutigen Konsequenzen führen könne.

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