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In Wien hat sich die Situation der Gewaltkriminalität in den letzten Monaten leicht verbessert, insbesondere in den neu eingeführten Waffenverbotszonen. Der Polizeipräsident Gerhard Pürstl berichtete von insgesamt 118 beschlagnahmten verbotenen Waffen und waffenähnlichen Gegenständen, darunter 80 Messer, seit Inkrafttreten der Maßnahmen in Favoriten. Diese Entwicklungen zeigen, dass sich die „Szene“ angepasste und die Aufklärung von Straftaten - insbesondere im Bereich von Messerstechereien und öffentlichen Auseinandersetzungen - vorangetrieben wurde, wie undokumentierte Quellen wie vienna.at berichteten.
Pürstl äußerte zudem vehemente Unterstützung für ein gesamtes Waffenverbot in Österreich, speziell im öffentlichen Raum, um die Sicherheit der Bürger weiter zu erhöhen. "Wo Menschen auf engem Raum zusammenleben, sollte niemand mit einem Messer umherlaufen," so seine klare Ansage. Während die Vorschriften für Waffenverbotszonen ihre Wirkung zeigen, hat die Polizei angekündigt, auch im Jahr 2025 großen Wert auf Sicherheit im öffentlichen Raum zu legen, besonders an frequentierten Orten wie Bahnhöfen, wo oft Unruhe herrscht. Dies bekräftigte Pürstl, der die Notwendigkeit sah, das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken, da „Statistiken allein nicht das Gefühl der Unsicherheit beseitigen können,” wie auch die Die Presse berichtete.
Innovative Ansätze zur Kriminalitätsbekämpfung
Mit einem Rekord von 2500 Neuaufnahmen in der Polizei wird die Wiener Exekutive in diesem Jahr verstärkt auf die Ausbildung und Integration neuer Kräfte setzen, um den Personalstand zu halten. Pürstl sieht diesen Ansatz als essenziell an, um den Herausforderungen der zunehmenden Gewalttaten, insbesondere durch unkontrollierte Gewalt von Minderjährigen, wirksam begegnen zu können. Der Polizeipräsident betonte die Notwendigkeit von Erziehungsmaßnahmen, um Potenziale dieser Personen im bestehenden gesellschaftlichen Kontext bestmöglich zu nutzen, anstatt sie ausschließlich strafrechtlich zu verfolgen.
Im Hinblick auf die Waffenproblematik werden weiterhin Kontrollen und Präventionsmaßnahmen umgesetzt, doch bleibt der Aufruf bezüglich eines einheitlichen Waffenverbots im ganzen Land ein zentrales Thema in den Diskussionen über die Sicherheitsstrategie in Österreich.
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