PolizeiVorarlberg

Feldkirch: Bürgermeister testet Müllauto ohne Führerschein – jetzt droht Strafe!

In einem aufsehenerregenden Vorfall hat Feldkirchs Bürgermeister Manfred Rädler für Schlagzeilen gesorgt, nachdem er ein vollelektrisches Müllfahrzeug der Stadt steuerte, ohne die erforderliche Führerscheinklasse zu besitzen. Das Ereignis fand Ende Januar statt, als die Stadt das erste dieser Art in Vorarlberg vorstellte. Der Bürgermeister wollte die Innovation persönlich testen und ließ sich dabei von einem Instagram-Video begleiten. Doch die Freude währte nur kurz, als sich herausstellte, dass Rädler für das Führen des 27 Tonnen schweren Fahrzeugs eine Lenkerberechtigung der Klasse C benötigt hätte. Diese hat er nicht, wie die Polizei bestätigte.

Laut Rädler handelte es sich um einen unbeabsichtigten Fehler. Er gab zu, dass er bis vor einigen Jahren noch die Berechtigung hatte, jedoch durch eine Novelle des Führerscheingesetzes nur noch die Klassen C1 und C1E besitzt. „Dies war ein Fehler meinerseits, der auf einem Rechtsirrtum beruht. Ich entschuldige mich ausdrücklich dafür“, erklärte er zur Situation. Um die Angelegenheit zu klären, plant Rädler, sich selbst anzuzeigen und eine Sachverhaltsdarstellung an die Polizei zu übermitteln. Die mögliche Geldstrafe für seine Verwaltungsübertretung könnte bis zu 2.180 Euro betragen. Rädler zeigte sich dankbar für die journalistische Aufklärung und kündigte an, aus diesem Vorfall lernen zu wollen, wie vorarlberg.ORF.at berichtete.

Kurze Werbeeinblendung

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Gesetzgebung
In welchen Regionen?
Feldkirch
Genauer Ort bekannt?
Feldkirch, Österreich
Sachschaden
2180 € Schaden
Ursache
Rechtsirrtum
Beste Referenz
5min.at
Weitere Quellen
vorarlberg.orf.at

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"