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Ein tragisches Lawinenunglück hat am Hintertuxer Gletscher in Tirol das Leben eines 30-jährigen Deutschen gefordert. Der junge Mann, der ursprünglich aus dem Nürnberger Raum stammen soll, war am Mittwoch zusammen mit einem Freund im freien Skiraum unterwegs, als er gegen 9:30 Uhr von einer Lawine erfasst wurde. Trotz des Einsatzes eines Lawinenverschüttetensuchgerätes (LVS) konnte er nicht rechtzeitig gewarnt werden und wurde von den Schneemassen über 100 Meter mitgerissen, wie RTL berichtete. Sein Begleiter alarmierte sofort die Rettungskräfte, die ihn schließlich unter 1,20 Metern Schnee fanden.
Obwohl der Mann schnell reanimiert und mit einem Rettungshubschrauber in kritischem Zustand in eine Klinik geflogen wurde, erlag er einen Tag später seinen schweren Verletzungen. Diese traurige Nachricht unterstreicht die Gefahren, die im Wintersport lauern, auch wenn Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Am selben Tag ereigneten sich ebenfalls verschiedene Unfälle in Tirol: Ein 55-jähriger Deutscher auf einer Rodelbahn in Going wurde schwer verletzt, als er an einem Fangnetz hängen blieb und von Rodlern überfahren wurde, wie ORF Tirol berichtete.
Weitere Unfälle im Skigebiet
Daneben mussten auch andere Wintersportler in Innsbruck und am Patscherkofel medizinisch versorgt werden. Eine 18-Jährige stürzte bei einem Skiunfall und wurde schwer verletzt, während ein 81-jähriger Mann nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer im Gesicht verletzt wurde. Weitere Vorfälle betrafen eine 66-jährige Britin, die von einem Liftbügel getroffen wurde, und eine 20-jährige Spanierin, die nach einer Kollision mit einem unbekannten Snowboarder schwer verletzt ins Krankenhaus musste. Die Polizeibehörden bitten in mehreren Fällen um Hinweise zur Klärung der Unfälle.
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