Steiermark

Steiermark verzeichnet 178.188 verimpfte Impfdosen – Impfkoordinator kündigt Erhöhung der Erstimpfungen an

Impfkoordinator Michael Koren hat verkündet, dass die Steiermark ab der Kalenderwoche 14 das Intervall zwischen Erst- und Zweitimpfung um zwei Wochen verlängern wird. Diese Regelung wurde vom Nationalen Impfgremium vorgeschlagen. Durch diese Maßnahme können im April 30.000 mehr Erstimpfungen durchgeführt werden. Die Verlängerung des Intervalls ermöglicht es, dass die Impfungen der über 65-Jährigen um eine Woche früher abgeschlossen werden können. Für das zweite Quartal werden insgesamt 636.322 Impfdosen erwartet, wovon etwa 318.000 Erstimpfungen sein werden. Darunter sind auch 96.200 Dosen des neu zugelassenen Johnson&Johnson-Impfstoffs.

Wolfgang Wlattnig, interner Koordinator des Landes, betonte die Bedeutung sachlicher Information und Aufklärung in Bezug auf die Pandemie. In den letzten Tagen wurden täglich etwa 6.000 Zweitimpfungen bei über 85-Jährigen in der Steiermark durchgeführt. Die Statistik zeigt, dass bereits 68 Prozent der über 85-Jährigen teilimmunisiert und etwa 30 Prozent vollimmunisiert sind. Die Steiermark befindet sich damit im Mittelfeld im Vergleich zu anderen Regionen. Zur Veranschaulichung des Impffortschritts wurde eine eigene Statistikseite auf "impfen.steiermark.at" präsentiert, sowie eine Karte mit allen 800 Impfordinationen und 22 Impfstraßen aus dem Landes-Geoinformationssystem.

Harald Eitner, der für die Impfstraßen verantwortlich ist, berichtete über die Zweitimpfungen bei den über 85-Jährigen. Bis Samstag werden die Impfstraßen in Bruck a.d. Mur, Premstätten und Graz im Einsatz sein, um insgesamt 7.600 Impfungen durchzuführen.

Ärztin Stephanie Poggenburg hob hervor, dass die dezentralen Impfungen bei niedergelassenen Ärzten einen hohen Wert haben, insbesondere für ältere Menschen. Die Bundesregierung und das Land Steiermark haben diese Strategie berücksichtigt und die Ärzte frühzeitig eingebunden. Die Zusammenarbeit mit den Ärzten hat sich auch in der Kommunikation als wertvoll erwiesen, um Bedenken hinsichtlich des AstraZeneca-Impfstoffs auszuräumen und Risikopatienten zu beraten.

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Natalija Cokic, Leiterin der COVID-19-Station am LKH II Graz, berichtete über die aktuellen Entwicklungen der "dritten Welle". Bis zu 16 Prozent der stationären COVID-19-Patienten werden intensivmedizinisch behandelt, im Vergleich zu bis zu 12 Prozent in den vorherigen Wellen. Aufgrund des Bedarfs wurde die Intensivstation am LKH II umgebaut. Das Alter der Patienten sinkt und die britische Mutation erfordert eine schnellere intensivmedizinische Betreuung schwerer Verläufe.

In einem Artikel von www.kommunikation.steiermark.at ist zu lesen, dass Impfkoordinator Michael Koren die Verlängerung des Intervalls zwischen Erst- und Zweitimpfung in der Steiermark angekündigt hat. Diese Maßnahme ermöglicht mehr Erstimpfungen im April. Außerdem wird berichtet, dass bereits über 85-Jährige in der Steiermark zu einem hohen Prozentsatz geimpft wurden. Auch niedergelassene Ärzte spielen eine wichtige Rolle bei den Impfungen, da sie ältere Menschen dezentral impfen können. Die Leiterin der COVID-19-Station am LKH II Graz berichtet von der steigenden Anzahl schwerer Verläufe und der notwendigen intensivmedizinischen Betreuung. Die Steiermark ist bestrebt, den Impffortschritt transparent darzustellen und verwendet dafür eine eigene Statistikseite und eine Karte mit den Impfordinationen und Impfstraßen.

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