Steiermark

Lipizzanerzucht im Gestüt Piber wird immaterielles Kulturerbe der Menschheit – UNESCO-Auszeichnung für Steiermark

Die UNESCO hat bekannt gegeben, dass das "Wissen um die Lipizzanerzucht" in das immaterielle Kulturerbe der Menschheit aufgenommen wurde. Besonders das Wissen, das seit über hundert Jahren im Lipizzanergestüt Piber in der Weststeiermark gepflegt wird, wurde ausgezeichnet. Das Gestüt Piber gilt als bedeutendes Wissenszentrum und hat maßgeblich zur erstklassigen Reitkunst an der Spanischen Hofreitschule beigetragen.

Landeshauptmann Christopher Drexler betonte, dass das Wissen um Zucht, Haltung und Ausbildung der Lipizzaner im Gestüt Piber von großer Bedeutung ist. Dieses Können hat die Erfolgsgeschichte der Lipizzaner geprägt und wird nun weltweit sichtbar gemacht. Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang freute sich ebenfalls über die Auszeichnung und würdigte die Arbeit der Mitarbeiter des Gestüts Piber.

Bereits seit 2016 war die Lipizzanerzucht im Nationalen Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich eingetragen. Die Zuchttradition der Lipizzaner erstreckt sich nicht nur über Österreich, sondern auch über Bosnien und Herzegowina, Italien, Kroatien, Rumänien, die Slowakei, Slowenien und Ungarn und hat somit europaweite Bedeutung.

Die Volkskultur Steiermark GmbH bietet auf ihrer Website einen Überblick über das immaterielle Kulturerbe in der Steiermark.

https://fleischundco.at/

Im Folgenden finden Sie eine Tabelle mit Informationen über die Lipizzanerzucht:

| | Lipizzanerzucht |
|-----------|-----------------|
| Ursprung | Spanien |
| Jahr | 1562 |
| Alter | über 450 Jahre |
| Rasse | Barockpferd |
| Farbe | Grau |
| Bekannt für | Hohe Schule der Dressur |
| Gestüt Piber | Wissenszentrum und wichtiges Zuchtzentrum |

Diese Auszeichnung der UNESCO ist eine große Ehre für die Steiermark und macht das kulturelle Erbe der Lipizzanerzucht international sichtbar. Es bestätigt die lange Tradition und Bedeutung dieser Zucht und würdigt die Arbeit des Gestüts Piber und seiner Mitarbeiter. Die Lipizzanerzucht bleibt somit eng mit der Steiermark verbunden und festigt die Position der Region als Zentrum für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Reitkunst.



Quelle: Land Steiermark

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