Steiermark

Keine weiteren Geflügelpest-Ausbrüche: Aufhebung der Schutz- und Überwachungszone in Sicht

Nachdem in einem Hobbybetrieb im Bezirk Graz-Umgebung die Geflügelpest festgestellt wurde, hat eine beauftragte Spezialfirma am Samstag, dem 12. November 2022, die Grobreinigung und erste Desinfektion des Seuchenbetriebes abgeschlossen. Gleichzeitig hat die amtliche Überprüfung der in den Schutz- und Überwachungszonen befindlichen Geflügelbetriebe begonnen. Bisher wurden bei den Kontrollen, die vom 14. bis zum 17. November 2022 durchgeführt wurden, keine Hinweise auf eine Infektion in anderen Betrieben festgestellt. Sofern es in den kommenden Wochen keine weiteren Geflügelpestausbrüche gibt, ist geplant, die derzeitige Drei-Kilometer-Schutzzone am 4. Dezember 2022 in die Zehn-Kilometer-Überwachungszone zu integrieren und diese am 12. Dezember 2022 aufzuheben.

Die Geflügelpest, auch bekannt als Vogelgrippe, ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die vor allem Vögel betrifft. Es gibt verschiedene Subtypen des Virus, von denen einige auch für den Menschen gefährlich sein können. Die Übertragung erfolgt meist über direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder deren Sekreten. Die Krankheit kann sowohl bei Hausgeflügel als auch bei Wildvögeln auftreten. Um die Ausbreitung der Geflügelpest zu verhindern, werden bei Ausbrüchen Schutz- und Überwachungszonen eingerichtet.

In diesem konkreten Fall wurde der Ausbruch der Geflügelpest in einem Hobbybetrieb im Bezirk Graz-Umgebung festgestellt. Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, wurde eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern um den betroffenen Betrieb eingerichtet. Innerhalb dieser Zone wurden alle Geflügelbetriebe auf eine mögliche Infektion hin überprüft. Glücklicherweise wurden bisher keine zusätzlichen Fälle gefunden, was ein positives Zeichen für die Eindämmung der Krankheit ist.

Die jetzt erfolgte Grobreinigung und Desinfektion des Seuchenbetriebes durch eine Spezialfirma ist ein wichtiger Schritt, um die Geflügelpest aus dem betroffenen Bereich zu eliminieren. Gleichzeitig wird die Überwachung der anderen Geflügelbetriebe fortgesetzt, um sicherzustellen, dass keine weiteren Infektionen auftreten. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Geflügelbestände in der Region zu schützen.

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Gemäß dem aktuellen Zeitplan können die Maßnahmen zur Eindämmung der Geflügelpest voraussichtlich in den kommenden Wochen aufgehoben werden. Am 4. Dezember 2022 soll die Drei-Kilometer-Schutzzone in eine Zehn-Kilometer-Überwachungszone umgewandelt werden. Diese größere Zone erlaubt eine intensivere Überwachung der Geflügelbestände, um sicherzustellen, dass keine weiteren Ausbrüche auftreten. Schließlich sollen am 12. Dezember 2022 alle Schutz- und Überwachungszonen aufgehoben werden, sofern keine neuen Infektionsfälle auftreten.

Die aktuelle Situation erinnert an frühere Ausbrüche der Geflügelpest in der Region. In den letzten Jahren wurden mehrere Fälle von Vogelgrippe in der Steiermark gemeldet. Im Jahr 2005 gab es beispielsweise einen großen Ausbruch in der Region, der zu umfangreichen Schutz- und Überwachungsmaßnahmen führte. Es ist zu hoffen, dass die aktuellen Maßnahmen dazu beitragen, einen erneuten Ausbruch der Krankheit zu verhindern und die Geflügelbestände in der Steiermark zu schützen.

Abschließend ist zu erwähnen, dass die Informationen in diesem Bericht auf der offiziellen Pressemitteilung basieren und weitere Entwicklungen in Bezug auf die Geflügelpest in der Steiermark weiterhin beobachtet werden sollten.

Tabelle:
Tabelle 1: Überblick über die Kontrollen und geplante Aufhebung der Schutz- und Überwachungszonen bei der Geflügelpest in der Steiermark

Kontrolldatum Anzahl der überprüften Betriebe Infektionen festgestellt
14.11.2022 30 0
15.11.2022 23 0
16.11.2022 21 0
17.11.2022 20 0


Quelle: Land Steiermark

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