Steiermark

Impfungen in der Steiermark: Stand, Erfolge und neue Impfdosen

Beim wöchentlichen Pressebriefing zum Stand der COVID-Impfungen in der Steiermark informierten die Verantwortlichen über den aktuellen Fortschritt der Impfkampagne. Impfkoordinator Michael Koren gab bekannt, dass bis zum 12. März in der Steiermark insgesamt 126.246 Impfdosen verabreicht wurden. Davon sind 124.096 Dosen im E-Impfpass dokumentiert, wobei 88.104 Erstimpfungen und 34.752 Zweitimpfungen waren. Zudem wurden bereits 200 Pflegeheime mit der Zweitimpfung versorgt, was rund 9.000 Bewohner, 6.000 Mitarbeiter und etwa 7.000 externe Personen, wie Therapeuten, Lieferanten und Angehörige der Heimbewohner, betrifft. Derzeit werden Hochrisikogruppen mit 8.000 Impfdosen in Zusammenarbeit mit der KAGES versorgt.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Impfkampagne betrifft die Impfung der engen Kontaktpersonen. Etwa 6.000 Personen haben sich dafür angemeldet. Impfkoordinator Koren wies darauf hin, dass Kontrollen durchgeführt werden, um Missbrauch zu verhindern. Personen, die keinen Mutter-Kind-Pass vorweisen können, müssen bestätigen, dass sie mit der Schwangeren entweder in einer Lebenspartnerschaft leben, in ständiger enger beruflicher Verbindung stehen oder im gemeinsamen Haushalt wohnen. Koren erwähnte zudem, dass Personen, die keinen glaubhaften Nachweis erbringen konnten, von den Impfstraßen abgewiesen werden.

Für Menschen mit Beeinträchtigungen wurden zusätzliche 3.000 Impfdosen angekündigt. Nachdem die Zweitimpfung der über 85-Jährigen in der Kalenderwoche 12 abgeschlossen ist, wird die Impfung aller anderen über 65-Jährigen in der Steiermark beginnen. Impfkoordinator Koren zeigte sich zuversichtlich, dass, sofern die Impfstofflieferungen wie geplant erfolgen, bis Ende April alle über 65-Jährigen in der Steiermark zumindest einmal geimpft sein werden.

In Bezug auf die Impfbereitschaft und -verteilung gab Wolfgang Wlattnig bekannt, dass bereits rund 359.000 Steirerinnen und Steirer auf anmeldung.steiermark-impft.at registriert sind. Zudem haben sich 796 Hausärztinnen und Hausärzte als Impfärzte zur Verfügung gestellt. Es gibt eine laufende Zusammenarbeit mit den Hausärzten, um die Verwaltung zu verbessern. Wlattnig betonte, dass es wichtig sei, ein Gleichgewicht zwischen Vertrauen und Kontrolle zu finden. In diesem Zusammenhang erwähnte er auch, dass Personen über 65 Jahre, die sich zur Impfung angemeldet haben, noch keinen Termin erhalten haben, da der AstraZeneca-Impfstoff zum Zeitpunkt der Organisation der Termine noch nicht freigegeben war.

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Harald Eitner, der für die Impfstraßen zuständig ist, berichtete von der hohen Beteiligung der über 85-Jährigen. 96,9 Prozent von ihnen haben ihren Termin wahrgenommen. Bei den angemeldeten Kontaktpersonen für Schwangere von dem Zeitraum 6. bis 9. März müssen nun 5.306 Personen geimpft werden. Dies liegt nicht nur an der Skepsis gegenüber dem AstraZeneca-Impfstoff, sondern auch an den angekündigten Kontrollen. Eitner nannte die bevorstehende Impfung des gesamten pädagogischen Personals als eine große Herausforderung. Bisher haben sich 17.834 Pädagoginnen und Pädagogen angemeldet, von denen 10.000 auf einer Impfstraße geimpft werden möchten.

Die supplierende Leiterin der Angiologie (Gefäßerkrankungen) der Universitätsklinik, Frau Prof. Marianne Brodmann, äußerte sich auch zu einem kürzlich gemeldeten Fall einer Lungenembolie bei einer mit AstraZeneca geimpften Krankenschwester. Sie erklärte, dass eine sehr ungewöhnliche und seltene Gerinnungsreaktion aufgetreten sei, die nicht zwangsläufig mit der Impfung in Verbindung gebracht werden könne. Ein möglicher Zusammenhang werde derzeit untersucht. Als Ärztin, die das vergangene Jahr auf der COVID-19-Station verbracht hat, sagte sie: "Ich würde mich mit AstraZeneca impfen lassen".

Die aktuellen Informationen zur Impfkampagne in der Steiermark können unter [Link] eingesehen werden.

Quelle: In einem Artikel von www.kommunikation.steiermark.at zu sehen

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