Österreich

Spätfrost verursacht 56 Mio. Euro Schaden: Steiermark am stärksten betroffen

Spätfrostfolgen in Österreich: Wie die Landwirtschaft mit einem Schaden von 56 Millionen Euro umgeht

Der Spätfrost der letzten zwei Wochen hat bei österreichischen Obst- und Weinbauern einen erheblichen Schaden von insgesamt 56 Millionen Euro verursacht. Hauptbetroffene Regionen waren die Steiermark mit 37 Millionen Euro und Niederösterreich mit 17 Millionen Euro an Schäden. Laut Herbert Muster, der für die Kernobstberatung der Landwirtschaftskammer Steiermark zuständig ist, wurden etwa 50 Prozent der Obstbaufläche in der Steiermark in Mitleidenschaft gezogen. Trotzdem wird erwartet, dass die Gesamternte normal ausfallen wird.

Insbesondere in der Nacht von Sonntag auf Montag verursachte der Frost deutliche Schäden, vor allem im oststeirischen Bezirk Weiz, wo die meisten Obstbaubetriebe der Steiermark zu finden sind. Obwohl die Äpfel momentan nur murmelgroß sind, konnte eine starke Blüte durch das günstige Blühwetter davor das Ausmaß des Schadens etwas kompensieren. Es wird mit Qualitätseinbußen gerechnet, insbesondere in tieferen Lagen, die teilweise mit Totalausfällen konfrontiert waren.

Die Hagelversicherung meldete bis Donnerstagmittag Schäden in Höhe von insgesamt 56 Millionen Euro, wobei 44 Millionen Euro auf den Obstbau und der Rest auf den Weinbau entfielen. Die Steiermark war dabei der am stärksten betroffene "Hotspot" mit 32 Millionen Euro im Obstsektor und fünf Millionen Euro im Weinsektor. Neben Niederösterreich mit 17 Millionen Euro, wurden in den anderen Bundesländern insgesamt zwei Millionen Euro Schäden gemeldet. Trotz weiterer Frostvorhersagen für die Nacht auf Freitag hofft Muster, dass dies der Höhepunkt der Frostschäden für diese Saison war.

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