Salzburg

Die Rolle der Christian-Doppler-Klinik im NS-Regime: Buch präsentiert Geschichte und Opfer der NS-Krankenmorde

Heute wurde im Landtagssitzungssaal im Chiemseehof das Buch „Die Rolle der Landesheilanstalt vor, während und nach dem NS-Regime“ präsentiert. In dem Buch, das vom Landesarchiv Salzburg erstellt wurde, wurden die Geschichte der Christian-Doppler-Klinik und die Namen, Adressen und Zeitpunkte des Abtransportes der 264 Opfer, die von 1939 bis August 1941 von den Nationalsozialisten ermordet wurden, dokumentiert. Dieses Buchprojekt basiert auf rund 27.800 Krankenakten aus den Jahren 1849 bis 1969 der ehemaligen Landesheilanstalt, die als zentrale Quelle dienten.

Die Christian-Doppler-Klinik, die heute als Landeskrankenhaus Salzburg betrieben wird, war während der Zeit des Nationalsozialismus ein Ort der Verfolgung und Ermordung von Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen sowie psychisch Kranken. Zwischen 1939 und August 1941 wurden hier 264 Opfer gezählt. Diese wurden größtenteils im Schloss Hartheim in Oberösterreich ermordet, wo die sogenannte "Euthanasie"-Aktion durchgeführt wurde.

Das Buch „Die Rolle der Landesheilanstalt vor, während und nach dem NS-Regime“ ermöglicht es erstmals, eine vollständige Auflistung der Namen und Lebensdaten der Opfer der NS-Krankenmorde in Salzburg zu präsentieren. Auf 244 Seiten werden die Schicksale der Opfer dokumentiert und die verantwortlichen Täter werden benannt. Die Autoren des Buches haben sowohl die Jahre vor als auch während und nach der NS-Zeit akribisch untersucht, um ein umfassendes Bild der Geschichte der Christian-Doppler-Klinik zu zeichnen.

Bei der Präsentation des Buches betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer die Bedeutung der Identität der Opfer und ihrer Würdigung. Die Publikation gibt den Ermordeten ihre Identität zurück und ermöglicht eine individuelle Erinnerung an sie. Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf hob hervor, dass die Aufarbeitung der NS-Geschichte der Christian-Doppler-Klinik ein wichtiges Anliegen des Salzburger Landtages sei und die Verantwortung für die politische und demokratische Vermittlung der Vergangenheit ernst genommen werde.

https://fleischundco.at/

Professor Eugen Trinka, Leiter der Universitätsklinik für Neurologie an der Christian-Doppler-Klinik, betont die wissenschaftliche Bedeutung der Aufarbeitung der dunklen Geschichte des Hauses. Das Buch bietet eine detaillierte Analyse der Geschichte und der Führungsebene der Klinik während der NS-Zeit. Es zeigt klar auf, wer aktiv am Massenmord beteiligt war und wer sich schützend vor die Patientinnen und Patienten gestellt hat.

Die Veröffentlichung des Buches ist das Ergebnis tausender Arbeitsstunden von Mitarbeitern des Landesarchivs und externen Experten. Durch die Arbeit mit den Krankenakten der ehemaligen Landesheilanstalt konnte nicht nur die Verbindung zur Zeit des Nationalsozialismus hergestellt, sondern auch die Kontinuität vor und nach dieser Zeit beschrieben werden. Oskar Dohle, Leiter des Salzburger Landesarchivs, betont die Bedeutung dieser Publikation für die Regionalgeschichte und die Möglichkeit des Erinnerns auf lokaler Ebene.

Interessierte Salzburgerinnen und Salzburger haben die Möglichkeit, das Buch „Die Rolle der Landesheilanstalt vor, während und nach dem NS-Regime“ online oder telefonisch beim Salzburger Landesarchiv zu bestellen. Die Herausgeber des Buches sind Oskar Dohle und Jacqueline Kowanda. Der Preis für das gebundene Exemplar beträgt 27 Euro.

In einem Artikel von service.salzburg.gv.at ist zu lesen, dass die Aufarbeitung der Geschichte der Christian-Doppler-Klinik während der NS-Zeit ein bedeutendes Kapitel ist, um die Vergangenheit aufzuarbeiten und den Opfern ihre Identität zurückzugeben. Die Veröffentlichung des Buches ermöglicht es, eine vollständige Auflistung der Namen und Lebensdaten der Opfer der NS-Krankenmorde in Salzburg zu präsentieren. Es werden auch die verantwortlichen Täter benannt. Die Autoren haben akribisch die Jahre vor, während und nach der NS-Zeit bearbeitet und die Schicksale der Opfer dokumentiert.

Das Buch „Die Rolle der Landesheilanstalt vor, während und nach dem NS-Regime“ basiert auf rund 27.800 Krankenakten der ehemaligen Landesheilanstalt der Jahre 1849 bis 1969. Es ist ein Ergebnis der Arbeit von tausenden Stunden von Mitarbeitern des Landesarchives und externen Experten. Das Buch zeigt die dunkle Geschichte der Christian-Doppler-Klinik auf und beschreibt auch die Führungsebene während der NS-Zeit.

Die Veröffentlichung des Buches unterstützt die Reflexion über die gemeinsame Geschichte und ermöglicht eine individuelle Erinnerung an die Opfer. Durch die umfassende Aufarbeitung wird den Opfern ihre Identität zurückgegeben. Das Buch kann beim Salzburger Landesarchiv bestellt werden, der Preis für das gebundene Exemplar beträgt 27 Euro.

Diese Veröffentlichung ist ein wichtiger Schritt in der Aufarbeitung der Geschichte der Christian-Doppler-Klinik während der NS-Zeit. Sie macht deutlich, wer am Massenmord aktiv beteiligt war und wer sich schützend vor die Patientinnen und Patienten gestellt hat. Die Autoren des Buches haben akribisch die Jahre vor, während und nach der NS-Zeit bearbeitet und die Schicksale der Opfer dokumentiert. Mit diesem Buch wird den Ermordeten ihre Identität zurückgegeben und die Täter werden benannt.

Die Geschichte der Christian-Doppler-Klinik während der NS-Zeit ist ein dunkles Kapitel der Salzburger Regionalgeschichte. Das Buch „Die Rolle der Landesheilanstalt vor, während und nach dem NS-Regime“ ermöglicht es erstmals, eine vollständige namentliche Auflistung mit den Lebensdaten der 264 Opfer der NS-Krankenmorde abzubilden. Die Veröffentlichung basiert auf rund 27.800 Krankenakten der ehemaligen Landesheilanstalt der Jahre 1849 bis 1969 und wurde von Mitarbeitern des Landesarchives und einer Projektgruppe erstellt.

LH Wilfried Haslauer und LTP Brigitta Pallauf haben bei der Buchpräsentation betont, wie wichtig es ist, dass dieses dunkle Kapitel der Christian-Doppler-Klinik wissenschaftlich aufgearbeitet wurde. Das Buch ermöglicht eine individuelle Erinnerung an die Opfer und benennt die verantwortlichen Täter. Professor Eugen Trinka, Leiter der Universitätsklinik für Neurologie an der Christian-Doppler-Klinik, betont die Bedeutung der Aufarbeitung dieser Geschichte und würdigt die umfassende Analyse der Führungsebene des Hauses während der NS-Zeit. Oskar Dohle, Leiter des Landesarchives, berichtet über die tausenden Arbeitsstunden, die in das Projekt investiert wurden, um das Erinnern auf lokaler Ebene zu ermöglichen.

Insgesamt bietet das Buch „Die Rolle der Landesheilanstalt vor, während und nach dem NS-Regime“ eine umfassende Aufarbeitung der Geschichte der Christian-Doppler-Klinik während der NS-Zeit. Es ermöglicht eine individuelle Erinnerung an die Opfer und gibt den Ermordeten ihre Identität zurück. Die Veröffentlichung basiert auf umfangreichen Recherchen in den Krankenakten der ehemaligen Landesheilanstalt und wurde von Mitarbeitern des Landesarchives und externen Experten erstellt. Interessierte Personen können das Buch beim Salzburger Landesarchiv bestellen.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"