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Am 27. Februar 2025 präsentierte die VÖPE – Vereinigung Österreichischer Projektentwickler – ihre Erwartungen an das neu vorgestellte Regierungsprogramm und betonte die Notwendigkeit einer raschen Umsetzung der versprochenen Maßnahmen. „Die Botschaften lesen wir wohl,“ erklärte VÖPE-Präsident Andreas Köttl, „allerdings muss die künftige Regierung jetzt rasch ins Tun kommen.“ Die VÖPE begrüßt insbesondere die geplante Schaffung eines ehrenamtlichen Beratungsgremiums, das eine zentrale Forderung der Vereinigung aufgreift. Dies wurde erstmals im Juni 2024 gefordert, um die Expertise in Baufragen zu stärken. Allerdings bedauert Köttl, dass das zentrale Thema Wohnen nicht in einem eigenen Ressort verankert wurde, was angesichts der geplanten Regierungsgröße als äußerst bedauerlich gilt.
In ihrem ersten Fazit zum Regierungsprogramm hebt die VÖPE hervor, dass viele ihrer Forderungen berücksichtigt wurden. Acht von zwölf Punkten im Regierungsprogramm spiegeln die Ansprüche der VÖPE wider. Hierzu zählen unter anderem die Novellierung des Bauträgervertragsgesetzes sowie Maßnahmen zur Vereinfachung und Beschleunigung von Bauverfahren. Außerdem wird der Vorrang von Flächenrecycling und Sanierung vor Neubauten priorisiert. Insbesondere die verbesserte Koordination von Förderungen im Bereich Wohnen sei ein Schritt in die richtige Richtung. „Planbarkeit und Sicherheit sind jedenfalls das Wichtigste für die Baubranche,“ so Köttl abschließend.VÖPE berichtet über die Rolle der Projektentwickler als zentrale Akteure in der Schaffung von Wohnraum und betont die Wichtigkeit der kommenden politischen Maßnahmen.
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