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Der Auftakt der Ski-Weltmeisterschaft in Alta Badia verlief für das österreichische Team alles andere als erfreulich. Nach den ersten K.o.-Duellen war schnell klar, dass die Hoffnungen auf ein großartiges WM-Fest enttäuscht wurden. Die ÖSV-Athleten Julia Scheib und Stephanie Brunner scheiterten in ihrem ersten Wettkampf gegen Schweden, was dem Team einen herben Rückschlag bescherte. Stefan Brennsteiner, der sich lobend über seinen Sieg in einem persönlichen Lauf äußerte, sprach über die Herausforderungen, die der enge Torabstand von 18 Metern bei diesem Parallelbewerb mit sich bringt. „Für den Riesentorlauf sind die Abstände viel zu kurz“, erklärte Brennsteiner und fügte hinzu, dass die Fehler schnell bestraft werden. Obwohl die Stimmung bei den Athleten optimistisch bleibt, merkte ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher an, dass der Start in die WM enttäuschend war, doch in den kommenden Tagen sei eine Wende möglich, wie Krone.at berichtet.
Brenners letzter Auftritt bei den Weltcup-Rennen
Inmitten anderer Weltcup-Wettbewerbe konnte Brennsteiner bei den Riesentorläufen nicht die gewünschten Leistungen zeigen. Der 27-Jährige landete auf Platz 14 – der beste Österreicher – und musste erkennen, dass der Druck auf seinen Schultern gewachsen ist. Nach einem vielversprechenden ersten Durchgang, in dem er den dritten Platz belegte, musste er im zweiten Durchgang den Kampf um das Podest aufgeben. „Ich hatte zu wenig Brutalität“, sagte Brennsteiner und stellte fest, dass seine Leistungen nicht mit seinen Erwartungen übereinstimmen. Der Schweizer Marco Odermatt feierte indes seinen fünften Sieg und ist damit auf dem besten Weg, seinen Platz an der Spitze des Weltcups zu bestätigen, wie Nachrichten.at berichtet.
Insgesamt war die WM-Auftaktveranstaltung von schwierigen Bedingungen geprägt, und die Ergebnisse der Österreicher blieben hinter den Erwartungen zurück. Doch trotz der Rückschläge sind die Athleten entschlossen, sich in den kommenden Rennen zu beweisen und das Beste aus ihrer Situation zu machen. Der nächste große Wettkampf steht in wenigen Tagen an, und die Athleten sind fest entschlossen, ihr Können unter Beweis zu stellen.
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