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In einem aufregenden Auftakt bei der Para-Ski-Weltmeisterschaft in Maribor, Slowenien, haben österreichische Athletinnen hervorragende Ergebnisse erzielt. Veronika Aigner holte am Samstag im Riesentorlauf Gold in der Kategorie der sehbehinderten Frauen, während ihre Teamkollegin Elina Stary die Bronzemedaille gewann. Die Diözesansportgemeinschaft Österreichs (DSGÖ) zeigt sich begeistert von diesen Erfolgen und hebt hervor, dass diese eindrucksvollen Sportler mit Behinderungen als Vorbilder fungieren, die Lebensfreude und Durchhaltevermögen verkörpern, wie kathpress.at berichtet.
DSGÖ-Vorsitzender Sepp Eppensteiner kritisierte jedoch die ungleiche Behandlung von paraolympischen Athleten im Vergleich zu ihren nichtbehinderten Kollegen. Während die Ski-WM der Nichtbehinderten in Saalbach-Hinterglemm stattfindet, müssen die Para-Wettbewerbe unter schwierigen Bedingungen abgehalten werden, da einige Speed-Rennen bereits wegen Schneemangels abgesagt werden mussten. Eppensteiner forderte den internationalen Skiverband auf, sicherzustellen, dass Orte, die für Weltmeisterschaften ausgewählt werden, auch über ausreichende Schneesicherheit verfügen, und wies darauf hin, dass Maribor auf nur 300 Metern Höhe liegt, was die Schneelage beeinträchtigt hat. Die Meisterschaften, die ursprünglich in China geplant waren, fanden nun kurzfristig in Slowenien statt, was für zusätzlichen Druck sorgte, wie scirp.org anmerkt.
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