Oberösterreich

Körnermais rückläufig – Rekordniveau bei Zuckerrübe in Oberösterreich

Spannende Veränderungen in der Landwirtschaft für das Jahr 2024 in Oberösterreich

Die aktuellen Flächenänderungen für das Mehrfachantragsjahr 2024 in Oberösterreich werfen interessante Entwicklungen auf dem landwirtschaftlichen Sektor auf. Infolge der schlechten Preissituation und den Kürzungen bei der industriellen Verarbeitung sind die Körnermaisflächen um 2.153 Hektar zurückgegangen. Im Gegenzug konnte Silomais einen Zuwachs von 1.455 Hektar verzeichnen. Ein deutlicher Rückgang ist bei der Körnererbse zu verzeichnen, die mit 229 Hektar und einem Rückgang von weiteren -34,9 % zunehmend aus der Landschaft verschwindet.

Besonders überraschend ist der Rückgang beim Raps, der in den letzten Jahren in Oberösterreich stabil um rund 7.200 Hektar gehalten werden konnte. Nun verzeichnet er einen massiven Rückgang um -8,2 % und wird aktuell nur noch auf einer Fläche von 6.565 Hektar angebaut. Ebenso unerwartet ist der Rückgang bei der Sojabohne um -833 Hektar auf 19.082 Hektar, obwohl sie in den vergangenen Jahren gute Durchschnittserträge und Deckungsbeiträge erzielt hat.

Im Gegensatz dazu erreicht der Zuckerrübenanbau in Oberösterreich mit 9.491 Hektar ein neues Rekordniveau. Bundesweit verzeichnet der Rübenanbau mit 44.472 Hektar das höchste Niveau seit acht Jahren. Auch bei Öl- und Speisekürbis gibt es in Oberösterreich einen Zuwachs von knapp 12 % auf insgesamt 1.450 Hektar. Bundesweit sind die Kürbisflächen um 4.700 Hektar auf 33.730 Hektar gewachsen, wobei der Großteil des Zuwachses aus den Bundesländern Niederösterreich und der Steiermark stammt.

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