Niederösterreich

Die bewegende Geschichte der jüdischen Gemeinschaft am Semmering

Im Wiener Palais Niederösterreich fand gestern Abend die Buchpräsentation von Danielle Speras "Stammgäste: Jüdinnen und Juden am Semmering" statt. Das Werk beleuchtet das jüdische Leben am Semmering detailliert und ist ein Projekt der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie betonte, dass das Buch der Beginn einer langen Reise sei, um den Semmering wieder zum Leben zu erwecken und verwies auf die Bedeutung der Erinnerungskultur und die Verbundenheit von Niederösterreich mit dem jüdischen Leben. Neben der Revitalisierung der Ehemaligen Synagoge St. Pölten nannte Mikl-Leitner auch weitere Projekte wie die Synagoge in Baden und die KZ-Gedenkstätte Melk. Ziel sei die Weiterentwicklung und kulturelle Positionierung des Semmerings als Teil einer großen Kulturregion. Spera selbst hob die vielfältigen Themen ihres Buches hervor, die vom Mittelalter über den Einfluss der Juden auf die Eisenbahn- und Hotelbranche bis hin zur Frauenbewegung reichen. Sie betonte auch die Bedeutung des Semmerings als Ruhezone und Oase für jüdische Familien in der Nachkriegszeit. Die Buchpräsentation wurde musikalisch begleitet und Schauspieler Markus Freistätter las Auszüge aus dem Buch.

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