Kärnten

RHD – Viruserkrankung bedroht Kaninchen und Hasen in Kärnten – Schutzimpfung empfohlen

KLAGENFURT. In den letzten drei Wochen wurde im Kaninchensektionsmaterial des ILV Kärnten ein erhöhtes Auftreten der ansteckenden Viruserkrankung namens rabbit haemorrhagic disease (RHD) festgestellt. Die Krankheit grassiert unter wilden Kaninchen und Feldhasen und führt innerhalb von ein bis drei Tagen zum Tod der betroffenen Tiere. Aufgrund der verschiedenen Regionen in Kärnten, aus denen die nachgewiesenen Fälle stammen, wird dringend eine Schutzimpfung der Kaninchenbestände empfohlen. Tierschutzreferentin Beate Prettner appelliert daher an Kaninchenhalter, Haustierbesitzer und Streichelzoobetreiber.

Die Ansteckung mit RHD erfolgt sehr schnell, sowohl durch direkten Kontakt als auch durch kontaminiertes Grünfutter, Einstreu und stechende Insekten. Auch Menschen können den Erreger über Schuhe oder Kleidung in den Bestand einschleppen, jedoch können sie sich selbst nicht infizieren, wie die Landesrätin erklärt.

Gegen RHD gibt es keine Therapiemöglichkeiten und der Großteil der betroffenen Tiere stirbt in der Regel. Eine Schutzimpfung ist daher äußerst sinnvoll, betont Prettner. Da beim plötzlichen Verenden von Kaninchen auch der Verdacht auf die für den Menschen ansteckende Hasenpest (Tularämie) bestehen kann, wird den Kaninchenhaltern empfohlen, einen Mund-Nasenschutz und Handschuhe zu tragen.

Es ist wichtig zu beachten, dass RHD nicht auf den Menschen übertragbar ist, jedoch eine große Bedrohung für die Kaninchenbestände in Kärnten darstellt. Die Schutzimpfung ist daher der beste Weg, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.

Historische Informationen über die Krankheit könnten hier ebenfalls von Interesse sein: RHD wurde erstmals 1984 in China entdeckt und hat sich seitdem weltweit verbreitet. In Kärnten gab es in der Vergangenheit bereits Ausbrüche von RHD, wobei die letzten drei Wochen eine deutliche Zunahme der Fälle zeigen.

Um den Lesern einen besseren Überblick über die Situation zu geben, könnte eine Tabelle mit Informationen über die verschiedenen Regionen in Kärnten, in denen RHD nachgewiesen wurde, nützlich sein. Diese Tabelle sollte die Anzahl der Fälle und den Prozentsatz der betroffenen Kaninchenbestände enthalten.

Es ist wichtig, dass Kaninchenhalter und Tierbesitzer in Kärnten sich bewusst sind, dass RHD eine ernste Bedrohung für ihre Tiere darstellt. Durch rechtzeitige Impfung können sie jedoch dazu beitragen, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen und ihre Haustiere zu schützen.



Quelle: Land Kärnten

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