Österreich

Innovative Vereinbarungen und Investitionen: Apeiron und Ligand stärken österreichische Biotechnologielandschaft

Millionendeal in der Biotech-Branche: Apeiron macht den Weg frei für zukunftsweisende Immunonkologie-Produkte

Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass das österreichische Biotechnologieunternehmen Apeiron für eine Summe von 100 Millionen Euro an Ligand Pharma verkauft wird. Neben dieser festen Kaufsumme haben Apeiron-Aktionäre auch Anspruch auf zusätzliche Zahlungen von bis zu 28 Millionen US-Dollar, abhängig von zukünftigen kommerziellen und regulatorischen Ereignissen im Zusammenhang mit der QARZIBA®-Lizenz.

Die Vereinbarung zwischen Apeiron und Ligand wurde von beiden Seiten genehmigt und unterliegt nun einer 30-tägigen Einspruchsfrist der Aktionäre sowie anderen üblichen Abschlussbedingungen. Die Transaktion soll voraussichtlich im Juli 2024 abgeschlossen sein. Darüber hinaus wird Ligand bis zu 4 Millionen US-Dollar in die invIOs Holding AG investieren, dem Innovations-Spin-off von Apeiron. Diese Finanzierung soll die Forschung und Entwicklung von drei neuen Immunonkologie-Produkten im Frühstadium ermöglichen.

Peter Llewellyn-Davies, CEO von Apeiron, bezeichnete den Verkauf als historischen Moment für das Unternehmen und seine Aktionäre. Er betonte die langjährige erfolgreiche Umsetzung von akademischer Forschung in therapeutische Produkte für Krankheiten mit hohem ungedecktem Bedarf. Apeiron wurde 2003 vom österreichischen Genetiker Josef Penninger gegründet und erlangte in den letzten Jahren insbesondere durch die Entwicklungen im Bereich der Therapie gegen COVID-19 und ARDS internationale Aufmerksamkeit.

Llewellyn-Davies hebt die Bedeutung des Verkaufs als Signal für die österreichische Biotechnologielandschaft hervor und betont das große Innovationspotenzial des Landes. Er sieht den Verkauf als einen Beweis für die Innovationskraft in Österreich und ist optimistisch hinsichtlich der weiteren Entwicklung von Apeiron und der InVios Holding AG. Der direkte Zugang zum US-amerikanischen Investoren- und Expertennetzwerk durch die Zusammenarbeit mit Ligand Pharmaceuticals wird als vielversprechende Chance für zukünftige Entwicklungen im Bereich der Immuntherapie betrachtet.

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