Österreich

Bürgermeister-Anwärter Anzengruber beginnt Koalitionsgespräche für Innsbruck: ‚Alles unter Dach und Fach‘ bis Mai?

Koalitionsgespräche und politische Machtkämpfe: Ein Blick hinter die Kulissen der Innsbrucker Wahl

Die Verhandlungen zur Bildung einer Koalition in Innsbruck starten in dieser Woche. Der frisch gewählte Bürgermeister Johannes Anzengruber von JA - Jetzt Innsbruck gab bekannt, dass offizielle Gespräche mit den Grünen und der SPÖ aufgenommen werden. Ziel sei es, eine "Koalition der Gewinner" zu etablieren. Anzengruber geht davon aus, dass bis zur konstituierenden Gemeinderatssitzung Mitte Mai alles abgeschlossen sein wird.

Er betonte, dass es bereits Gespräche mit allen Parteien gegeben habe, die von Respekt und Wertschätzung geprägt waren. Eine mögliche Zusammenarbeit der drei Parteien - JA, Grüne und SPÖ - wurde zuletzt als wahrscheinlichste Option angesehen. Im Gemeinderat verfügen sie gemeinsam über eine Mehrheit von 22 Mandaten.

Es besteht auch die Möglichkeit einer Vierer-Koalition, die politisch Mitte-Rechts angesiedelt ist. Diese würde die Anzengruber-Gruppe mit der FPÖ, dem Neuen Innsbruck und der Liste Fritz eine Mehrheit von 21 Mandaten sichern. Die Zeit für die Koalitionsbildung drängt, da am 16. Mai die konstituierende Gemeinderatssitzung stattfindet, bei der Anzengruber als Bürgermeister vereidigt werden soll.

Anzengruber hatte die Stichwahl mit 59,59 Prozent der Stimmen klar gegen den bisherigen Amtsinhaber gewonnen. Die Grünen lagen bei der Gemeinderatswahl mit 18,87 Prozent und acht Mandaten auf Platz eins. Die SPÖ konnte ebenfalls zulegen und belegte den vierten Platz mit 13,58 Prozent und sechs Mandaten. Das Neue Innsbruck erreichte jedoch nur 10,15 Prozent und vier Mandate, während die Liste Fritz knapp über die Vier-Prozent-Hürde kam.

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