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Skandal im Gefängnis: Linda De Sousa Abreu, eine 31-jährige Gefängniswärterin aus der berüchtigten Justizanstalt Wandsworth in London, wurde wegen unzulässiger Beziehungen zu einem Häftling zu 15 Monaten Haft verurteilt. Der Vorfall ereignete sich zwischen dem 26. und 28. Juni 2024 und wurde von einem anderen Häftling gefilmt. Das schockierende Video verbreitete sich rasch in sozialen Medien und sorgte für landesweite Schlagzeilen, als die Bilder die bevorstehenden Konsequenzen für die Angestellte aufdeckten. Laut heute.at hat Abreu ihr Fehlverhalten im öffentlichen Dienst gestanden.
Abreu, die beim Versuch festgenommen wurde, mit ihrem Vater nach Madrid zu fliegen, hatte zuvor in einer schriftlichen Erklärung eingeräumt, dass ihre Taten die jahrelange Arbeit ihrer weiblichen Kolleginnen in der Männervollzugsanstalt untergraben haben. Andrew Davy, der Direktor der Anstalt, berichtete, dass innerhalb eines Tages der Schaden angerichtet war. Die Metropolitan Police bestätigte, dass ihre Ermittlungen zu diesem Vorfall noch andauern und dass ein weiteres Video mit Abreu und dem gleichen Häftling auf ihrer dienstlichen Körperkamera gefunden wurde. BBC berichtete zudem, dass diese erneut wiederholte Handlung nicht isoliert blieb, was die Schwere der Vorwürfe unterstrich.
Die Situation hat auch die Diskussion über die Sicherheit und Integrität des Gefängnissystems angeheizt. Während es heißt, dass die überwiegende Mehrheit der Gefängnismitarbeiter ehrlich und fleißig ist, zog die Justizverschaffungsgesellschaft die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit verstärkter Kontrollen und die Wichtigkeit der Einhaltung von Vorschriften, um sicherzustellen, dass solche Vorfälle nicht zur Norm werden. In den Worten von Davy: „Wir zögern nicht, energische Maßnahmen zu ergreifen, wenn die Standards nicht eingehalten werden.“
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