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Der magische Moment: Wie das Che-Bild die Welt eroberte!

Ein ikonisches Bild verändert die Welt: Der kubanische Fotograf Alberto Korda lichtete Ernesto „Che“ Guevara am 5. März 1960 während einer Trauerfeier in Havanna ab, und das Ergebnis ist eine der bekanntesten Fotografien der Geschichte. Korda selbst beschrieb den Moment mit den Worten: „Zwei Bilder, das war’s. Einmal quer, einmal hoch.“ Sein überraschender, intensiver Blick über die trauernde Menschenmenge fesselte ihn und wurde zum entscheidenden Element dieser legendären Aufnahme, die eigentlich als Glückstreffer gilt. Nach der Explosion eines Frachters, die Dutzende von Menschenleben kostete, besuchte der Revolutionsführer Fidel Castro das Ereignis, das Guevara und andere prominente Intellektuelle wie Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir anzog, wie die Krone berichtete.

Ein Bild wird zur Legende

Das Foto „Guerrillero Heroico“ war ursprünglich für Korda eher unauffällig, doch nach dem Tod von Guevara im Jahr 1967 nahm seine Bedeutung sprunghaft zu. Der italienische Verleger Giangiacomo Feltrinelli erhielt das Bild von Korda und verbreitete es weitgehend, was zu Hunderttausenden Plakaten führte. Bei den Studentenprotesten von 1968 erlangte das Bild Kultstatus, es zierte T-Shirts, Poster und Merchandisingartikel. Berühmte Persönlichkeiten wie Mike Tyson und Diego Maradona ließen sich Guevaras Konterfei sogar tätowieren. Das Bild ist nicht nur Teil der feministischen und linken Kultur geworden, sondern wurde auch in der kommerziellen Welt verwandt, einschließlich Popkonzerten, wie Madonna bei ihrer jüngsten Welttournee demonstrierte, wo sie es auf die Bühne projizierte.

Korda hatte nicht nur Glück im entscheidenden Moment – seine Karriere war tief mit der kubanischen Revolution verwoben. Seine Arbeiten zeigen auch andere bedeutende Persönlichkeiten, darunter Fidel Castro in verschiedenen Lebenslagen, was die Bedeutung der historischen Ereignisse, die Guevara und Castro umgaben, unterstreicht, wie es Artribune offenbarte. Das ursprüngliche Bild von Guevara bleibt bis heute ein Symbol für den Widerstand und die politische Ikonographie weltweit.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Havanna, Kuba
Beste Referenz
krone.at
Weitere Quellen
artribune.com

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