Vorsicht beim Spielzeugkauf: Gefahren für unsere Kinder wachsen!

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Ministerin Korinna Schumann warnt zum Black Week: Achten Sie beim Spielzeugkauf auf Sicherheit für Kinder. Risiken vermeiden!

Ministerin Korinna Schumann warnt zum Black Week: Achten Sie beim Spielzeugkauf auf Sicherheit für Kinder. Risiken vermeiden!
Ministerin Korinna Schumann warnt zum Black Week: Achten Sie beim Spielzeugkauf auf Sicherheit für Kinder. Risiken vermeiden!

Vorsicht beim Spielzeugkauf: Gefahren für unsere Kinder wachsen!

In der Vorweihnachtszeit wird traditionell viel eingekauft, besonders Spielzeug. Doch Verbraucher sollten beim Kauf besonders vorsichtig sein. Korinna Schumann, die Ministerin für Suchthilfe, Gesundheit und Ernährung, richtet anlässlich der Black Week einen eindringlichen Appell an Eltern: Auf Sicherheit beim Spielzeugkauf zu achten. Gemäß 5min.at gibt es in dieser Zeit häufig Angebote, die gefährliche Produkte für Kinder beinhalten.

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet hohe Beanstandungsraten bei Spielwaren. Besonders kritisch ist dies für Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gedacht ist. Festgestellte Mängel sind vielseitig: Verschluckbare Kleinteile, zu hohe Lautstärke, unsichere Magnete und der Einsatz von verbotenen Chemikalien stellen erhebliche Gefahren dar. Die Risiken reichen von ablösbaren Knopfaugen bis hin zu Schadstoffen, die beim Lutschen oder Kauen in den Körper gelangen können.

Empfehlungen der Ministerin

Schumann rät Käufern, die Sicherheitsstandards von Spielzeug streng zu prüfen. Zu den Empfehlungen zählen:

  • Auf die CE-Kennzeichnung achten
  • Altersangaben ernst nehmen
  • Die Verarbeitung und Stabilität des Spielzeugs testen
  • Die Lautstärke von Spielzeughandys kontrollieren
  • Vorsicht bei Magnetspielzeug
  • Bei seriösen Händlern einkaufen

Besonders günstige Angebote aus fragwürdigen Quellen sollten gemieden werden. Die Bedenken sind durch die amtlichen Untersuchungen der AGES gestützt, welche zeigen, dass zu viele Spielzeuge die Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen, besonders während der Vorweihnachtszeit, wie auch nachrichten.at berichtet.

Neue Spielzeugverordnung in der EU

Um der Problematik entgegenzuwirken, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) eine neue Spielzeugverordnung auf EU-Ebene ausgehandelt, an der auch das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz beteiligt war. Diese Verordnung beinhaltet das Vorsorgeprinzip, das frühzeitig Risiken für Kinder durch Spielzeug berücksichtigt. So sollen krebserzeugende, erbgutverändernde oder andere gesundheitsschädliche Stoffe in Spielzeugen künftig strenger geregelt sein, wie bundeswirtschaftsministerium.de berichtet.

Ein zentrales Element dieser Verordnung ist der digitale Produktpass (DPP), der Informationen über Produkthersteller und deren Sicherheitsstandards enthält. Dies soll dazu dienen, unsichere Spielzeuge aus Drittstaaten leichter zu identifizieren. Zudem erhält der Online-Handel besondere Aufmerksamkeit, um sicherzustellen, dass auch in diesem Bereich nur sicheres Spielzeug angeboten wird.

Der Appell ist klar: Eltern sollten sich beim Kauf von Spielzeug nicht nur auf Preis und äußere Erscheinung verlassen, sondern auch auf die Sicherheit der Produkte achten, um gefährliche Überraschungen zu vermeiden.