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Wiener Gesundheitsverbund verzeichnet positiven Personalzuwachs trotz Fachkräftemangel

Trotz einer Pensionierungswelle und einem Fachkräftemangel konnte der Wiener Gesundheitsverbund im Jahr 2023 mehr Mitarbeiter einstellen als das Unternehmen verlassen haben. Die Personalfluktuation lag bei etwa 10 Prozent, was im Branchenvergleich als üblich angesehen wird. Dies wurde heute bei der Vorstellung des Personalberichts durch Generaldirektorin Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Personalmanager Martin Walzer und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker deutlich gemacht. Als größter Gesundheitsdienstleister Österreichs erbringt der Wiener Gesundheitsverbund mehr als drei Viertel aller Spitalsleistungen in Wien und leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Angesichts des branchenübergreifenden Fachkräftemangels ist dies eine Herausforderung für das Unternehmen.

Die positive Entwicklung im Personalbereich ist das Ergebnis einer Vielzahl von Maßnahmen, einschließlich des Ausbaus der Ausbildungsplätze im klinischen Bereich. Die Ausbildungsstellen für Ärzte wurden seit 2022 um 17,6 Prozent erhöht. Auch im Bereich Pflege und Medizintechnik wurde die Anzahl der Ausbildungsplätze mit den Kooperationspartnern FSW und FH Campus Wien nahezu verdoppelt. Durch diese Maßnahmen lernen immer mehr junge Menschen den Wiener Gesundheitsverbund als attraktiven Arbeitgeber kennen. Zusätzlich gibt es attraktive Fördermöglichkeiten wie die Chance auf eine Anstellung während der Ausbildung. Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Medizintechnik haben ab Herbst die Möglichkeit, sich beim Wiener Gesundheitsverbund anstellen zu lassen und während der Ausbildung ein Gehalt von rund 2.700 Euro pro Monat zu erhalten. Im Gegenzug verpflichten sie sich, nach Abschluss ihrer Ausbildung maximal vier Jahre im Unternehmen zu bleiben. Der Anwerbebonus hat sich auch als erfolgreiches Rekrutierungsinstrument erwiesen und ermöglichte die Einstellung von über 700 Mitarbeitern im Jahr 2023.

Die genannten Zahlen sind ab sofort im neuen "Erweiterten Personalbericht" des Wiener Gesundheitsverbundes einsehbar. Der Bericht enthält neben den wichtigsten Personalkennzahlen auch die zentralen Maßnahmen, mit denen das Unternehmen den Herausforderungen im Personalbereich begegnet, sowie verschiedene Projekte zur Mitarbeiterbindung und Personalrekrutierung. Die Veröffentlichung des Berichts ist Teil der Transparenzoffensive des Wiener Gesundheitsverbundes. Neben der Jahrespressekonferenz und der Veröffentlichung der OP-Wartezeiten stehen nun alle relevanten Daten und Zahlen zum Unternehmen der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Insgesamt zeigt der positive Trend im Personalbereich des Wiener Gesundheitsverbundes eine erfolgreiche und engagierte Arbeit des Unternehmens, das sich trotz des Fachkräftemangels für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in Wien einsetzt.

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Quelle: Stadt Wien - Kommunikation und Medien (KOM) / ots

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